Schuhproduktion

Heinrich Dinkelacker: Ein Jahr nach der Übernahme durch Shoepassion

Rahmengenähte Schuhe von Heinrich Dinkelacker (Foto: Shoepassion/Dinkelacker)
Rahmengenähte Schuhe von Heinrich Dinkelacker (Foto: Shoepassion/Dinkelacker)

Gut ein Jahr ist seit der Übernahme der Schuhmarke Heinrich Dinkelacker durch das  Berliner Start-up Shoepassion vergangen. Der Shoepassion Gründer und CEO Tim Keding gibt einen Überblick über den Eingliederungsprozess von Dinkelacker.

Im vergangenen Jahr bekannte sich Shoepassion klar zum Produktionsstandort in Budapest. Entsprechend wurden hier nach Angaben von Tim Keding größere Investments vorgenommen, die zur Qualitätssteigerung der handgefertigten Meisterwerke der Marke Heinrich Dinkelacker beitragen sollten. Vor allem stolz sei man, dass man mit Rezső Kuti den Produktionsleiter von ’‘, einer anderen großen, lokalen Schuhmarke, gewinnen konnte.

Während Shoepassion bisher allein auf den Direktvertrieb seiner Eigenmarke im Online-Shop und in den eigenen Ladengeschäften setzte, brachte die Schuhmarke Dinkelacker anspruchsvolle Händler mit in die Ehe ein. Für den Vertrieb wurde mit Marc Schiefelbusch der ehemalige Geschäftsführer der Modemarke ’Guido Maria Kretschmer‘ verpflichtet. Gemeinsam mit seinem Team präsentierte er das neue Gesicht von Heinrich Dinkelacker dem Handel der DACH-Region, zudem expandierte die Marke in 2017 in die USA.

Erster eigener Webshop für Heinrich Dinkelacker eröffnet

Ebenfalls neu bei Dinkelacker ist der erste hauseigene Online-Shop, der seit wenigen Wochen über die komplett überarbeitete Website der Schuhmarke erreichbar ist. Dank einer Verlinkung in der oberen Navigationsleiste kann der Besucher hier bequem zwischen den Internetauftritten der beiden Firmen wechseln. Dinkelacker-Händler sind innerhalb des neuen Storefinders erstmals auch besonders prominent gelistet und haben dort die Möglichkeit, ihr Ladengeschäft angemessen zu präsentieren.

Neues Preismodell für besseren Marktzugang eingeführt

Für neue Impulse der Marke Dinkelacker wurde mit Annette Kölling die Produktdesignerin von Liebeskind Berlin engagiert – die erste Kollektion unter ihrer Federführung wird zur nächsten Messesaison Herbst/Winter im Januar 2018 Premiere feiern. Um den Einstieg für Handel und Endkunden ein wenig attraktiver zu gestalten, wurde ebenso im Jahr 2017 das Preismodell angepasst und um Einstiegspreislagen erweitert. Die Umstellung erfolgte zur vergangenen Micam.

Wer sich von den Schuhen live ein Bild machen möchte, kann dies seit diesem Jahr ebenso in den zehn Stores von Shoepassion in Deutschland, Österreich und der Schweiz tun. In jedem dieser Ladengeschäfte gibt es eine breite Auswahl der Budapester Schuhträume zu entdecken. Auch hier war Shoepassion nicht untätig und hat seine Offline-Kompetenz mit Oguzhan Server, dem ehemaligen Head of Retail Area Nord von Hugo Boss, verstärkt.

Michael Frantze / 13.12.2017 - 14:51 Uhr

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