Logistik

Hermes führt zur Weihnachtszeit Warenobergrenzen ein

Der Logistikdienstleister Hermes erwartet für das Weihnachtsgeschäft 15% mehr Packetsendungen als an Weihnachten 2016, an Spitzentagen sogar bis zu 20% mehr. Um die flächendeckende Versorgung gewährleisten zu können, schafft die Tochter der Otto Group zusätzliche Kapazitäten.

Schon seit dem Spätsommer hatte Hermes so viele Sendungen transportiert wie zuletzt im Weihnachtsgeschäft 2016. In einzelnen Regionen führte die ungewöhnlich hohe Anzahl an Paketen lokal zu kurzfristigen Engpässen. Auch in den kommenden Wochen können aufgrund der sehr hohen Paketmengen vorübergehende Kapazitätsengpässe in einzelnen Paketzentren sowie in der Zustellung lokal nicht ausgeschlossen werden, heißt es von Hermes. Um die gewaltige Paketflut bewältigen zu können, führt der Logistiker erstmals Mengenobergrenzen für Onlinehändler ein. Zudem gehen noch im November zwei neue Logistik-Center in Berlin und Mainz in Betrieb. Fuhrpark und Belegschaft werden bundesweit aufgestockt. Annahmeschluss für private Weihnachtspakete ist der 20. Dezember 2017.

Michael Frantze / 13.11.2017 - 12:43 Uhr

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