Logistik

Hermes gibt Entwarnung nach zwei Todesfällen

Im Versandhandelszentrum von Hermes Fulfilment in Haldensleben (Sachsen-Anhalt) kam es am 15. Oktober zu zwei Todesfällen. Mittlerweile gab die Otto-Tochter Entwarnung.

Am 15. Oktober wurde zunächst ein 45-jähriger Fahrer von Hermes leblos in seinem Zustellfahrzeug in Haldensleben aufgefunden. In der Nacht zu Mittwoch verstarb dann ein 58-jähriger Kollege von Hermes Fulfilment auf dem Gelände des Versandhandelszentrums. Polizei und Feuerwehr gingen anschließend dem Verdacht nach, ob die Todesfälle in irgendeinem Zusammenhang stehen, insbesondere, ob Giftstoffe eine Rolle spielen könnten. Dazu wurde der Betrieb in dem Logistikzentrum eingestellt. Nach intensiven Untersuchungen könne nun Entwarnung gegeben und der Einsatz beendet werden, teilte Hermes am 16. Oktober mit. Es liege keine Gefährdung durch Giftstoffe oder eine andere generelle Gefährdung vor.

Aktuell gehen die Behörden von natürlichen Todesursachen und einer Verkettung unglücklicher Umstände aus. Gleichwohl ist die Trauer um die beiden Kollegen groß. „Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt den Angehörigen und Freunden der Verstorbenen“, betonte Hermes Fulfilment-Geschäftsführer Andreas Stumpf.

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Helge Neumann / 17.10.2019 - 09:10 Uhr

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