Kooperation mit UNIDO

Huajian Group investiert in Afrika

Mitte August haben die United Nations Industrial Development Organization (UNIDO) und die chinesische Huajian Group eine enge Zusammenarbeit im Bereich der Aus- und Weiterbildung in Afrika vereinbart.

Die Kooperation ist Teil des Multi-Stakeholder Partnerschaftsmodells von UNIDIO, dem so genannten Programme for Countyr Partnership (PCP). Li Yong, Generaldirektor von UNIDO, lobte das Engagement des Schuhherstellers aus China für die wirtschaftliche Entwicklung in Afrika. Laut Zhang Huaron von der Huajian Group plant das Unternehmen, in den kommenden Jahren rund 100.000 Arbeitsplätze in Afrika zu schaffen.   Die Huajian Group aus Dongguan betreibt aktuell Schuhfabriken in China und Äthiopien. Aktuell erricht die Gruppe eine neue Produktionsstätte nahe der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba. Darüber hinaus hat Huajian im April 2017 den Bau einer weiteren Schuhfabrik in Nigeria in Aussicht gestellt.  

In die Schlagzeilen war die Huajian Group Anfang des Jahres im Zuge einer Kontroverse um die Modelinie von Ivanka Trump, Tochter des US-Präsidenten Donald Trump, geraten. So wurde das Unternehmen beschuldigt, in den chinesischen Fabriken, in denen die Schuhe des Labels von Ivanka Trump gefertigt wurden, geltende Arbeitsrichtlinien nicht einzuhalten. Drei Aktivisten hatte dazu verdeckt ermittelt und waren später von chinesischen Behörden in Gewahrsam genommen worden. 

Helge Neumann / 04.09.2017 - 16:12 Uhr

Weitere Nachrichten

Digitalisierte Fertigung bei Framas via Hydra (Foto: Framas Gruppe)

Framas setzt auf digitalisierte Fertigung

Smart Factory

Framas, Spezialist für Kunststoff-Spritzguss aus Pirmasens, ebnet durch konzernweite IT-Standardisierung den Weg für hocheffiziente Produktionsplanung, durchgängige Rückverfolgbarkeit und automatisierte Qualitätsprüfung.