Marketing-Kampagne

Hunter geht mit Experimental-Marketing in zweite Runde

Hunters aufblasbare Rucksäcke zogen alle Londoner Blicke auf sich. (Foto: Hunter)
Hunters aufblasbare Rucksäcke zogen alle Londoner Blicke auf sich. (Foto: Hunter)

Der britische Schuh- und Taschenhersteller Hunter, bekannt für Regenstiefel und Rucksäcke, hatte 2018 begonnen, auf ungewöhnlichen Wegen die Bekanntheit der Marke zu steigern. Nun ist die zweite Etappe der Kampagne gestartet.

Im Zuge der 2018 gestarteten Kampagne hatte der Hersteller mit einer Vielzahl ungewöhnlicher Marketing-Aktionen auf sich aufmerksam gemacht. Vom 11. bis zum 13. Oktober waren über ganz London verteilt drei große, aufblasbare Rucksäcke zu sehen. Interessierte waren aufgefordert, an den Rucksäcken befestigte QR-Codes einzuscannen um somit an einem Gewinnspiel teilzunehmen.

Hunter: Ziel ist die gesteigerte Marken-Bekanntheit

Gestartet war die Kampagne mit einem gigantischen Heißluftballon in Form eines Stiefels, der seit Beginn der Aktion laut Unternehmen in 22 Städten und 8 Ländern zu sehen war. Auch wurde die New Yorker Grand Central Station in eine Mini-Ausgabe der schottischen Highlands verwandelt. Damit erreichte das britische Traditionsunternehmen laut eigener Angaben durchschnittlich 17 Mio. Menschen. Ziel der Kampagne sei es, Hunters Position als Multi-Kategorie-Brand auszubauen.

Laut Hunter sind die Zahlen 2018 um 50% im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. In seinen Stores besteht das Sortiment des Schuhherstellers inzwischen nur zu noch 50% aus Schuhen, der Rest entfällt auf Bekleidung und Taschen. 

Laura Klesper / 15.10.2019 - 09:30 Uhr

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