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Interieur: Black is back

Schwarz ist und bleibt in der Modewelt eine Farbikone. Nobody beats the classics. Im Interieur-Bereich war der düstere Ton dagegen lange verpönt. Jetzt erlebt All-Black ein fulminantes Comeback in den Wohnungen und Stores.

Schwarze Zeiten brechen an für Stores, denn die Trendfarbe ist zurück. Klar, so ganz verschwunden war die Klassiker-Nicht-Farbe natürlich nie gewesen, aber Einrichtungsaccessoires wurden eben lieber in sanfteren, hellen Farben gekauft. Dunkelbraunes Furnier, Rattan, Bast, viele Erdnuancen und zarte Pastell-Töne als Kontrast standen im Verdacht, dem Store einen gewissen Charme und einen hohen Wohlfühlfaktor zu verleihen. Natürlichkeit wurde zum Stichwort der Stunde. Irgendwann kam noch hochglänzendes Weiß hinzu und vervollständigte mit seiner Dominanz die Tendenz zu mehr Helligkeit und Modernität.
Umgeben von den vielen makellosen Oberflächen entwickelte sich schnell ein Gegentrend, der für Furore sorgte: Der Industrial-Style war geboren. Rohe Betonwände erinnerten an verlassene Fabrikhallen, Lost-Places mit morbidem Charme. Bewusst unperfekt wurden rostige Blechtonnen auf rauen Böden inszeniert, man rückte Zug um Zug von den sanften Brauntönen ab und die Stores wurden nach und nach dunkler. Grau wurde beliebt. Eine gewisse Scheu vor Schwarz ist geblieben – bis heute. Der Lieblingstrend der 90er-Jahre ist zurück. Schwarze Möbel haben ihre Daseinsberechtigung wieder verfestigen können. Insbesondere in Kombination zu einem natürlichen Interieur setzen die schwarzen Pieces Highlights und sorgen für eine markante Auflockerung.

Welche Accessoires derzeit besonders gefragt sind, hat I love shoes zusammengefasst.

 

1. Schwarzes Leuchten

 

Lampenschirme sind naturgemäß hell, denn nur dann hinterlässt die Glühbirne einen weichen Schein und sorgt für Behaglichkeit. Beigefarbenes Licht ist angenehmer als farbiges – so die einfache Regel. Schwarze Glaslampen rütteln an dieser These, denn sie sorgen für gedämpfte Belichtung und werfen einen schwächeren Schein. Der schwarze Sockel oder der schwarze Lampenschirm bilden außerdem einen interessanten Kontrast zu dem hellen Licht. Im Bereich der schwarzen Lampen liegen außerdem weiche runde Formen besonders im Trend. Sie mildern die Farbe etwas ab und sorgen für einen verspielteren Look.

 

2. Black Chairs

 

Ein schwarzer Bast-Chair vor einer reinweißen Wand? Das hat einen ganz besonderen Charme, das setzt aufregende Kontraste. Stores können den Schwarz-Weiß-Trend beispielsweise in Form einer schwarzen Kleiderstange mit schwarz-weißen Kleidungsstücken inszenieren. Ebenso möglich wäre ein kantiger Spiegel mit einem schwarzen Rand, der ebenfalls vor einer schwarzen Wand angebracht wird. In diesem Bereich lässt sich bestens mit geometrischen Formen und Materialien spielen. Wer beispielsweise einen schwarzen 70er-Jahre-Chair mit einer dicken, weißen Felldecke stylt, sorgt für Gegensätze und die wiederum sorgen für Aufmerksamkeit und verleihen dem Store eine besondere Atmosphäre.

 

3. Clean Shot

 

Ebenfalls gefragt im Interieur-Bereich: cleane, weiße Kunstdrucke, die in klassischen, schwarzen Rahmen stecken. Die minimalistischen Bilder eigenen sich als einzelne Raumauflockerung oder werden in unterschiedlichen Größen gekauft und anschließend miteinander kombiniert. Im Ergebnis entsteht eine moderne Wandgalerie, die, trotz des streng abgeräumten Looks der Bilder, einen lässigen Charme verströmt. Das dabei in der Regel auf genaue Anpassungen und Abstände zwischen den einzelnen Bildern geachtet wird, sollte man den Raumkunstwerken zumindest nicht ansehen.

I love shoes wünscht viel Spaß mit dem neuen Interieur-Trend!

Sarah Amadio / 08.09.2017 - 10:29 Uhr

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