Unternehmen aus Pirmasens

Investor übernimmt Schoen + Sandt

Der Schweizer Investor CGS hat sich mehrheitlich am Schuhmaschinenhersteller Schoen + Sandt beteiligt. Gemeinsam soll die Internationalisierung vorangetrieben werden.

Schoen + Sandt wurde 1867 gegründet. Heute beschäftigt das mittelständische Unternehmen rund 250 Mitarbeitende und hat drei Tochtergesellschaften in Pirmasens (Deutschland), Eger (Ungarn) und Bos- ton (USA). Schoen + Sandt ist ein führender Hersteller von Stanzmaschinen für nicht-metallische Materialien, Präge- und Schuhmaschinen. 2007 wurde das Unternehmen nach einer Insolvenz von einer kleinen Gruppe von Privatinvestoren übernommen. Im Rahmen der Internationalisierungsstrategie haben diese entschieden, die Mehrheit der Anteile an CGS als strategischen Partner zu veräußern. Die ehemaligen Eigentümer bleiben aber weiterhin am Unternehmen beteiligt und werden den Aufbau der globalen Gruppe zusammen mit dem bestehenden Management und CGS unterstützen. Die Geschäftsführer Jürgen Schneider und Bernd Heitzmann bleiben im Amt, teilt CGS weiter mit. Durch ergänzende Akquisitionen solle eine starke, weltweit präsente Industrie-Gruppe entstehen. CGS wurde 1995 von ehemaligen Hilti-Mitarbeitern gegründet und ist nach eigenen Angaben auf Beteiligungen an kleinen und mittelständischen Industrieunternehmen spezialisiert.  

Laut Jürgen Schneider wird Schoen + Sandt das Jahr 2017 mit einem Umsatz in Höhe von 20 Mio. Euro abschließen. Das Betriebsergebnis wird bei über 4 Mio. Euro liegen. Damit sei 2017 das erfolgreichste Jahr des Maschinenbauers.

Helge Neumann / 15.12.2017 - 10:10 Uhr

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