Onlinehandel

Ist Zalando ein Übernahmekandidat?

Der Zalando-Vorstand (v.li.): David Schröder, Jim Freemann, Rubin Ritter, Robert Gentz, David Schneider (Foto: Zalando)
Der Zalando-Vorstand (v.li.): David Schröder, Jim Freemann, Rubin Ritter, Robert Gentz, David Schneider (Foto: Zalando)

Die Aktie von Zalando hat in den vergangenen Monaten massiv an Wert verloren. Spekulationen über eine mögliche Übernahme des Onlinehändlers trieben das Papier Anfang Januar kurzfristig in die Höhe.

In einem Interview mit dem Handelsblatt bezeichnete der China-Experte und Start-up Gründer Marcel Münch Zalando als „Übernahmekandidat“. Das Unternehmen sei insbesondere für den Online-Riesen Alibaba interessant. „Das Unternehmen ist nicht nur aufgrund des Zugangs zu 25 Millionen Endkunden interessant. Derzeit ist Zalando an den Aktienmärkten auch relativ günstig bewertet“, so Marcel Münch. Generell sei mittelfristig mit einer Expansion von Alibaba in Europa zu rechnen. „Es geht nicht darum, ob Alibaba eine Chance auf dem deutschen Markt hat, sondern darum, wie Händler in Deutschland mit der Ankunft von Alibaba umgehen“, sagte Münch. Firmen wie Aldi, Edeka, Rewe und Metro und Plattformen wie Zalando müssten eine Antwort auf Alibaba finden.

Zalando-Aktie legt zu

Nach der Veröffentlichung des Interviews gewann die Aktie von Zalando an Wert. Nachbörslich kletterte das Papier am 3. Januar um bis zu 6,1% auf 24,36 Euro. Auch am Freitag legte die Aktie weiter zu - die aktuelle Kursentwicklung finden Sie hier. In den vergangenen Monaten waren die Titel von Europas größtem Modehändler stark unter Druck geraten. Hintergrund waren unter anderem zwei Gewinnwarnung.

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Helge Neumann / 04.01.2019 - 13:34 Uhr

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