Assocalzaturifici

Italien exportiert weniger Schuhe nach Deutschland

Annarita Pilotti
Annarita Pilotti

Der Verband der italienischen Schuhindustrie zieht für das Gesamtjahr 2017 ein positives Fazit. Aber: Zwischen Januar und August gingen die Schuhausfuhren nach Deutschland um 2,6% zurück.

„Nach einer Phase der Stagnation konnten wir in den vergangenen Monaten endlich wieder ermutigende Anzeichen der Erholung verzeichnen“, erklärte Annarita Pilotti, Vorsitzende von Assocalzaturifici. Jedoch gebe es keinen Anlass für Enthusiasmus. „Auch wenn wir auf dem richtigen Weg sind, gibt es doch weiterhin zahlreiche Unternehmen, die in Problemen stecken“, so Pilotti. Nach Angaben des Verbands ist die Schuhproduktion in Italien in den ersten neun Monaten des Jahres 2017 um 0,7% gestiegen. Der Wert der gefertigten Schuhe legte um 2,1% zu. Allerdings, so Assocalzaturifici, sei insbesondere das dritte Quartal enttäuschend verlaufen. 

Ausfuhren nach Deutschland rückläufig

Daten zu den Schuhausfuhren aus Italien liegen aktuell nur für den Zeitraum Januar bis August vor. Demnach stiegen die Gesamtexporte um 1,4% in der Menge und 2,2% im Wert. Die Exporte nach Deutschland entwickelten sich jedoch negativ. So kauften deutsche Abnehmer 2,9% weniger Schuhe als im Vorjahreszeitraum. 

Michael Frantze / 22.12.2017 - 10:15 Uhr

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