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Joya liegt im Trend

Claudio Minder (Foto: Joya)
Claudio Minder (Foto: Joya)

Nach der Vertriebsumstellung in Deutschland zieht Joya ein erstes Fazit und verrät, was in naher Zukunft noch alles geplant ist. Ein Gespräch mit Joya-Geschäftsführer Claudio Minder.

Seit rund einem Jahr verantwortet die Joya Niederlassung in Konstanz den Vertrieb in Deutschland. Wie fielen die Reaktionen der Fachhändler auf die neue Struktur und das neue Vertriebsteam aus?


Die anfänglichen Fragen, die der Vertriebswechsel in Deutschland aufgeworfen hatte, sind mittlerweile geklärt und der Fokus liegt wieder komplett auf der Marktbetreuung und den verkaufsunterstützenden Maßnahmen unserer Verkaufspartner. Die Reaktionen der Fachhändler sind im Übrigen sehr positiv: Erwähnt werden oft die gewonnene Nähe zur Marke und das Vertriebsteam, welches nun einen 100% Fokus auf unserer Marke hat.

 

Was sind die Vorteile für Fachhändler? 

In unserem Team in Konstanz haben wir nicht nur einen Innendienst, sondern auch eine Buchhaltung und ein Marketingteam, welches gezielt auf die Marktgegebenheiten eingehen kann. Somit haben wir ein massiv besseres Marktverständnis gewonnen und unsere Abläufe sind gegenüber der Vergangenheit spürbar schneller und direkter geworden. 

 

Seit Kurzem hat eine Annäherung zwischen der Marke Kybun, der Firma von MBT-Gründer Karl Müller Sen., und Joya stattgefunden. Steht eine Fusion an? 

Nein, eine Fusion zwischen den zwei Marken steht nicht an und ist auch zu einem späteren Zeitpunkt nicht geplant. Es gibt jedoch viele Gemeinsamkeiten, welche die zwei Marken verbinden, und ein gemeinsamer Auftritt am POS stellt eine große Bereicherung für den Endkunden dar, da eine größere Modell- und Funktionsvielfalt entsteht. Erklärt dies auch die Absicht, ein Franchisekonzept mit ’Kybun Joya Gesundheitscenter‘ zu lancieren? Jawohl, wir haben sehr positive Umsatzsteigerungen bei Partnern festgestellt, welche beide Marken vertreiben. Zudem ist die gesellschaftliche Entwicklung in Richtung Gesundheit und Wohlbefinden markant, was viel Potenzial für die Zukunft bietet. Wer auf gesunde Schuhe fokussiert, hat mit der sehr spezifischen Fachberatung einen deutlichen Vorteil gegenüber dem Wettbewerb und kann damit gezielt Kunden in sein Geschäft locken. Wir erstellen aktuell ein Franchisekonzept, welches Mitte des Jahres dann unseren Partnern vorgestellt wird, da wir nicht die Absicht haben, solche Zentren selbst zu betreiben.

 

Neu ist auch die Zusammenarbeit mit Sympatex – was war der Grund, um mit diesem Lieferanten zu arbeiten?

Wir haben uns lange Zeit gelassen, um einen neuen Partner im Bereich einer wasserdichten Membrane zu finden. Schlussendlich haben wir uns für Sympatex entschieden: aus ökologischen Aspekten und weil sich die Sympatex Konstruktion aus produktionstechnischer Sicht am besten mit Joya verbinden lässt. Wir starten nun mit einer kleinen Sympatex-Kollektion für Herbst Winter 2019 und haben uns zum Ziel gesetzt, diese dann weiter zu entwickeln.
 

Welches Ziel haben Sie sich für das Jahr 2019 gesetzt?

Wir wollen neben dem Ausbau von Marktanteilen weiter im qualitativen Vertrieb wachsen. Uns sind Partner wichtig, die das Thema der gesunden Schuhe im Fokus haben, und dass unser Produkt nur bei bewährten Spezialisten zu finden ist. Schlussendlich wollen wir auch für unsere Partner und Kunden zur klaren Nr. 1 werden, was das Produkt, die Qualität und den Service anbelangt.


www.joyashoes.swiss

Michael Frantze / 18.02.2019 - 11:42 Uhr

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