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Klein, aber Oho: Das sind die schönsten Sortimentsergänzungen

Immer mehr Stores inszenieren ihre Produktlinie in einem Rundum-Paket. Ein einheitliches Farbthema, ein besonderer Stil oder kleine Non-Food-Produkte, die den Look von Schuhen und Taschen aufgreifen, sollen ein zusammenhängendes Konzept bilden.

Der Begriff ’Concept-Store‘ avancierte im letzten Jahr zum Buzz-Word für Store-Inhaber und Verkäuferinnen. Durch sinnvolle Ergänzungen sollte ein Einkaufserlebnis, eine Produktwelt erschaffen werden, die inspiriert und den Kunden in den storespezifischen Kosmos abtauchen lässt. Gerade in der Weihnachtszeit wird an den Konzepten besonders detailliert gefeilt, denn kleine Mitnahmeartikel können dafür sorgen, dass der Umsatz zusätzlich angekurbelt wird. Bei einem Concept-Store handelt es sich grundsätzlich um ein Geschäft, das ein heterogenes Sortiment präsentiert und sich vom zentrierten Produktangebot verabschiedet hat. Die neue Herangehensweise wird entweder durch komplette Outfit-Lösungen umgesetzt, oder aber durch kleine Non-Food-Produkte und eine ganzheitlich orchestrierte Store-Gestaltung realisiert.

Sie wollen ebenfalls langsam, aber sicher auf den Zug der Concept-Stores aufspringen? Dann hat I love shoes einige sinnvolle Tipps parat, die leicht und kostengünstig in Ihre Filiale einziehen können.

 

Stoffbeutel, Kosmetiktäschchen und Co.

 

Wer Schuhe und Taschen anbietet, kann sein Produktportfolio sinnvoll mit lustig bedruckten Statement-Jutesäcken, Kosmetiktaschen oder Mäppchen ergänzen. Durch die Artikel kommt nicht nur ein humorvolleres Auftreten zustande, sondern Sie sorgen gleichzeitig für mehr Abwechslung. Aufmerksamkeitsstarke Stücke inspirieren und laden zum Stöbern ein. Ein Beispiel: Sie führen coole Sneakers? Dann können Sie eine Store-Ecke als Athleisure-Bereich konzipieren. Coole Weinkisten, auf denen Sneaker präsentiert werden, Caps, sportliche Turnbeutel, bunte Stirnbänder und Trinkflaschen schaffen ein stimmiges Gesamtbild. In einer anderen Ecke des Stores können Sie eine neue Produktwelt mit schickeren Looks erschaffen. Die glitzernden High Heels werden dann auf Kisten mit Silberfolie gestellt. Dazu bieten sich Ketten, strassbesetzte Ohrhänger oder kleine Abendtaschen als strategisch durchdachte Ergänzung an.

Wichtig ist aber, dass der grundsätzliche Look des Stores nicht auseinandergerissen wird. Sie sollten sich also auf ein Farbthema oder sich wiederholende, gestalterische Elemente konzentrieren.

 

Kissen, Decken, Kerzen

 

Andererseits können Schuhe und Bekleidung sinnvollerweise um Accessoires erweitert werden. Bei den nahe angrenzenden Produktbereichen spricht man im Fachjargon von ’arrondierenden Sortimenten‘. Manche Concept-Stores haben die Produktgrenzen jedoch längst hinter sich gelassen. Sie zeigen ihr Kernsortiment in einem kleinteilig aufgebauten Interieur-Konzept, das beispielsweise Bilderrahmen, Kerzenständer, Kleiderhaken, Schuhbänke und Poster umfasst. Der Clou? Jedes einzelne Deko-Element kann vom Kunden im Store erworben werden. Der jährliche Ikea-Marathon wird also umschifft, denn das was gefällt, findet man auch im Schuh-Store um die Ecke.

Wer diese Strategie nutzen möchte, fährt gut damit, sich auf ein ganz bestimmtes Nischen-Design zu konzentrieren. Soll der Store romantisch sein? Soll er urbane Streetstyles abbilden? Soll er im verspielten Vintage-Look auftreten? In diesem Fall finden Ihre Kunden einen ganz individuellen Style bei Ihnen, der ihre persönlichen Wünsche aufgreift.

 

Sweets, Kaffee & Tee

 

Ein weiterer Trick in Sachen Concept-Store ist, Lebensmittel in den Store-Auftritt zu implementieren, denn Shoppen macht häufig hungrig. Noch durchdachter ist es, Produkte zu nutzen, die aus der gleichen Region kommen. Sie führen beispielsweise überwiegend skandinavische Marken, und ihr Store zeigt sich in einem minimalistischen Look? Wie wäre es dann, einen kleinen Sonderbereich zu schaffen, der schwedische Kräuterbonbons, Lakritze oder diverse Tee-Sorten umfasst? Hier liegt die Schönheit maßgeblich im Detail: Hübsche Verpackungen sind ein Muss.

Durch Inszenierungen, die sowohl als konsequentes Konzept, als auch in kleinen Details umsetzbar sind, erzählt Ihr Store eine Geschichte, entführt in eine neue Welt und erschafft einen besonderen Zauber. Weitere Möglichkeiten das Angebot aufzustocken: Schreibwarenartikel, die in den typischen Mono-Filialen nur selten zu finden sind, schöne Kopfhörer, Illustrationen und vieles mehr. Lassen Sie sich von den Marken im Store inspirieren. Was würden Sie sich als Kunde wünschen, hier über den Schuh hinausgehend zu finden? Was wären die Produkte, die mit Ihrem Auftritt harmonieren?

I love shoes wünscht viel Spaß beim Dekorieren und Erschaffen einer neuen Einkaufswelt.

Sarah Amadio / 05.12.2017 - 09:48 Uhr

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