GfK senkt Prognose

Konsumklima stabil

Trotz des Handelskonflikts mit den USA legen laut der aktuellen GfK-Konsumklimastudie die Einkommenserwartung und Anschaffungsneigung leicht zu. In der Folge stabilisiert sich das Konsumklima.

Die GfK prognostiziert für Juli 2018 einen unveränderten Wert von 10,7 Punkten. Damit stabilisiert sich das Konsumklima nach zwei Rückgängen in Folge wieder. „Im Gegensatz zu den exzellenten inländischen Rahmenbedingungen, wie Beschäftigung und Einkommensentwicklung, drohen der Binnenkonjunktur neben einem eskalierenden Handelskonflikt mit den USA derzeit durch die höhere Inflationsrate zusätzliche Belastungen“, heißt es jedoch in der Studie. Sie sei im Mai auf 2,2% gestiegen. Wenn auch dies möglicherweise nur ein vorübergehender Anstieg sei, sei davon auszugehen, dass dies negative Auswirkungen auf die reale Entwicklung der privaten Konsumausgaben haben könnte. Da zudem die Dynamik der Weltwirtschaft etwas nachgelassen habe, revidierte die GfK seine zu Beginn des Jahres vorgenommene Konsumprognose für dieses Jahr von 2 auf 1,5%. 

„Dennoch bleibt die Konsumkonjunktur in Deutschland intakt, wenn auch die Dynamik etwas nachlassen wird. Dies wird auch davon abhängen, ob durch die neue Regierung in Italien die Eurokrise wieder aufflammen wird und in Europa der Konflikt um die Asylpolitik beigelegt werden kann“, schreiben die Experten abschließend.

Michael Frantze / 28.06.2018 - 14:39 Uhr

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