Lineapelle

Lederindustrie in Italien kämpft mit sinkenden Umsätzen

Vom 2. bis 4. Oktober fand die Lineapelle in Mailand statt. (Foto: Redaktion)
Vom 2. bis 4. Oktober fand die Lineapelle in Mailand statt. (Foto: Redaktion)

Die italienische Lederindustrie kämpft mit der schwächelnden Weltkonjunktur. Im ersten Halbjahr 2019 sind die Umsätze der Branche um 7,3% gesunken.

Italien gehört zu den wichtigsten Lederproduzenten weltweit. Der Anteil der italienischen Lederindustrie an der Gesamtproduktion in der EU liegt bei 69%. Der Weltmarktanteil beträgt 22%. Im ersten Halbjahr gingen die Umsätze der Unternehmen jedoch im Wert um 7,3% zurück. In der Menge betrug der Rückgang sogar 11,9%. Der Verband der Lederindustrie in Italien führt diese Entwicklung vor allem auf die nachlassende Weltkonjunktur zurück. Vor allem die Schuh- und Autoindustrie reduziere derzeit Kosten und Order-Volumen. Insbesondere die Exporte nach China (-22%), Rumänien (-15%) und Portugal (-13%) waren rückläufig. Dagegen konnten für Frankreich (+1%), Indien (+17%) und Slowenien (+20%) steigende Zahlen verbucht werden.  

Helge Neumann / 04.10.2019 - 08:52 Uhr

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