Umweltschutz

Lenzing investiert weiter in Nachhaltigkeit

Stefan Doboczky, Vorstandsvorsitzender der Lenzing Gruppe. (Foto: Lenzing)
Stefan Doboczky, Vorstandsvorsitzender der Lenzing Gruppe. (Foto: Lenzing)

Die Lenzing Gruppe baut ihr Engagement in puncto Nachhaltigkeit weiter aus. Der Spezialist für Cellulosefasern aus Holz investiert bis 2022 mehr als 100 Mio. Euro in nachhaltige Fertigungstechnologien und Produktionsanlagen.

Ein Großteil der Investitionen will Lenzing für den Ausbau von Closed-Loop-Prozesse – beispielsweise für die Schwefelsäure-Rückgewinnung – verwendetn. Darüber hinaus sollen Abwasseraufbereitungsanlagen modernisiert werden. Zudem investiert Lenzing in die Verbesserung des Energiemix durch den Bau eines Gaskessels in China, was die Treibhausgasemissionen reduziert. „Die Textilbranche und die Vliesstoffbranche stehen vor grundlegenden ökologischen Herausforderungen. Lenzing setzt sich mit großem Engagement dafür ein, diese zu adressieren und damit weltweit einen positiven Beitrag für die Umwelt zu leisten. Unser ganzheitlicher, nachhaltiger Ansatz zeigt dies deutlich. Das neue Umwelt-Investitionsprogramm ist ein großer Fortschritt, um unsere ehrgeizigen Ziele zu erreichen“, sagt Stefan Doboczky, Vorstandsvorsitzender der Lenzing Gruppe.

Mit den 2018 angekündigten Nachhaltigkeitszielen der Gruppe will Lenzing bis 2022 an allen Produktionsstandorten die anspruchsvollen Anforderungen des EU Ecolabels erfüllen. Lenzing ist damit eines der ersten Unternehmen, die sich zu einem globalen, nachhaltigkeitsorientierten Standard verpflichten.

Helge Neumann / 13.07.2018 - 13:05 Uhr

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