Reisegepäck

Lipault kooperiert mit Jean Paul Gaultier

Reisekollektion Lipault x Jean Paul Gaultier (Foto: Lipault)
Reisekollektion Lipault x Jean Paul Gaultier (Foto: Lipault)

Die französische Gepäckmarke Lipault hat zusammen mit Jean Paul Gaultier zwei Kollektionen entwickelt. Vorgestellt wurden sie am 5. Juni 2018 in Paris.

Für Lipault ist die Kooperation mit Jean Paul Gaultier (JPG) die zweite Zusammenarbeit mit einem Modehaus. Im Jahr 2017 hatte man bereits mit der französischen Stilikone Inès de la Fressange zusammengearbeitet. Die aktuelle Kooperation mit JPG soll die „modische Glaubwürdigkeit“ von Lipault weiter erhöhen, erläuterte Arne Borrey, President Samsonite Europe, anlässlich der Kollektionspremiere.

Angefangen von den weichen Formen über die prägnanten Farben bis zu den Materialien – Lipault-Modelle zeichnen sich seit ihrer Gründung vor rund 13 Jahren ohne Zweifel durch ihren unverwechselbaren Stil aus. Seit 2014 gehört die Marke als kleine, feine Perle zum Samsonite-Konzern, die inzwischen einen Umsatz von rund 30 Mio. Euro erzielt. Kernmärkte in Europa sind neben Frankreich Großbritannien, Spanien, Großbritannien, Deutschland und Russland. Global spielten Korea und Singapur, aber auch Mexico und die USA eine wichtige Rolle.

Die DNA der Marke hat sich seit ihrer Gründung nicht verändert, führt Arne Borrey aus. Mit unkonventionellen oder auch provokativen Produkten spreche Lipault selbstbewusste Frauen mit einer starken Ausstrahlung an. JPG verfolge eine ähnliche Philosophie. Borrey bezeichnet die Kooperation der beiden Pariser Unternehmen daher als „perfekte Hochzeit“. JPG schätze die experimentierfreudige Herangehensweise von Lipault an den Reisegepäckmarkt, bestätigt Sophie Waintraub, Directrice Générale von JPG. Neue Farben und innovative Designs verliehen der Marke ihren charakteristischen Auftritt. Basierend auf der DNA von Lipault habe JPG der gemeinsamen Kollektion eine individuelle modische Note verliehen.

Gedanken an Madonna

Die Reisekollektion unter dem Namen Ampli umfasst Koffer, einen Weekender, eine Tote Bag und eine Kulturtasche. Die Modelle sind aus weichem Leder und Nylon gefertigt. Jean Paul Gaultier ließ sich dabei zum einen von seinen klassischen Nadelstreifen-Entwürfen inspirieren. Zum anderen ist die Kollektion eine Reminiszenz an das Korsett, das unter anderem Madonna während ihrer „Blond Ambition“-Tournee getragen hatte. Die zweite Kollektion umfasst zwölf Teile und ist komplett aus Leder gefertigt. Das Volumen der Handtaschen lässt sich mit einen Reißverschluss vergrößern. „Es war eine Freude, mit JPG zusammenzuarbeiten“, fasst Jonathan Dory, Global Manager Lipault, den Entwicklungsprozess zusammen. Für Lipault sei die Kooperation ein weiterer Schritt zu einer Modemarke für jeden Tag, die gleichzeitig ihre Wurzeln im Gepäckmarkt weiter pflege. Lipault passe mit dieser Ausrichtung genau in den Zeitgeist, führt Arne Borrey aus. Der internationale Reisegepäck-Experte beobachtet seit längerem, dass modische Einflüsse zunehmend den Reisegepäck-Markt prägten. Insbesondere die Lipault-Kundin verstehe ihr Bordgepäck als Accessoire, mit dem sie einen Teil ihrer Persönlichkeit ausdrücke.

Beide Kollektionen werden ab 20. August selektiv vertrieben. In Europa werden sie unter anderem in den 15 Markenstores sowie im eigenen Online-Store erhältlich sein.

Tobias Kurtz / 05.06.2018 - 16:00 Uhr

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