Elektronische Regalverlängerung

Lloyd führt Instore-Order ein

Im Rahmen der Multichannel-Strategie hat der Schuhhersteller Lloyd ein Tool zur elektronischen Regalverlängerung entwickelt.

Die Instore-Order von Lloyd, die in Zusammenarbeit mit SinnerSchrader Commerce und Novomind enstanden ist, soll es den Mitarbeitern der in Eigenregie geführten Lloyd-Stores ermöglichen, das gesamte Onlinesortiment einzusehen und im Bedarfsfall darauf zurückzugreifen. Somit können in der Filiale nicht verfügbare Produkte oder Größen über das Tablet geordert und dem Kunden direkt nach Hause geliefert werden. Dieser Service, der vor einem Monat eingeführt wurde, laufe äußerst erfolgreich, teilt Lloyd mit. Weiterhin können die Mitarbeiter laut dem Schuhhersteller nicht nur auf das gesamte Onlinesortiment zugreifen, sondern auch über den Service ’Check & Reserve‘ Warenbestände in den Filialen anzeigen und Produkte vor Ort reservieren lassen.


„Ziel ist es, den Kunden von Lloyd unabhängig vom gewählten Kanal ein optimales und konsistentes Einkaufserlebnis zu ermöglichen“, sagt Andreas Schaller, Geschäftsführer von Lloyd. „Dies ist ein nicht unerheblicher Meilenstein in der digitalen Entwicklung und der Schnelllebigkeit des Einkaufsverhaltens.“

Im nächsten Schritt soll zum 1. Januar 2018 ein vollständig überarbeiteter Onlinestore folgen, der sich in die Digital-Commerce-Infrastruktur integriert. Ein Ziel für das nächsten Jahr sei es darüber hinaus, den Service ’Check & Reserve‘ auf Fachhändler auszuweiten und diese davon profitieren zu lassen. Hierbei soll der Endverbraucher auch bei ausgewählten Einzelhändlern die Verfügbarkeit seiner gewünschten Ware online prüfen und diese in der jeweils nächstgelegenen Filiale reservieren können. 

Helge Neumann / 23.08.2017 - 09:44 Uhr

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