Branchentreffen in Düsseldorf

Marktgespräch: Strategien gegen den Frequenzrückgang

Rund 80 Vertreter aus der Schuhbranche kamen am 26. Oktober zusammen, um beim Marktgespräch, organisiert von BDSE und schuhkurier, zu diskutieren, wie man Kunden für den stationären Schuhhandel begeistern kann. Über neue Sortimente, Social Media Kanäle und die Möglichkeiten der Digitalisierung kann viel erreicht werden. Vorausgesetzt, man bringt eine entscheidende Eigenschaft mit.

Uwe Seibicke von Hachmeister & Partner stellte zunächst grundsätzliche Fragen in den Raum, die jeder Händler sich stellen müsse:

* Wie kann ich beim Kunden die erste Adresse bleiben?

* Wie kann ich meine Kunden begeistern?

* Was sind die wichtigsten Sortimente für die relevantesten Kunden?

Im Mittelpunkt müsse immer das Interesse des Verbrauchers stehen. Sowohl im Internet als auch im Geschäft müsse diesem ein optimales Angebot von der Information bis zum Produkt geboten werden. „Denken Sie nicht stationär“, empfahl der Experte den Teilnehmern.

 

„Leidenschaft und voller Einsatz“

 

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion stellten die Händler Peter Bödeker (Speyer), Max Schoenberg (Saarbrücken) und Annette Welp (Lengerich) schilderten, wie sie sich dem Thema Textilien näherten. Bödeker hat in seinem neuen Geschäft in Wiesbaden eine größere Fläche für Damenmode eingerichtet – mit gutem Erfolg. Bei ShoesFifty-6 in Saarbrücken startete man mit Kleidung als Ergänzung zum Schuhsortiment bereits vor 15 Jahren. Annette Welp setzt auf die Marken Opus und Marc O’Polo. Einig waren sich die drei Händler vor allem in einem: ’Halbe Sachen‘ dürfe man nicht machen, wenn man sich mit Textilien beschäftigt. Es brauche vor allem Leidenschaft und vollen Einsatz: „Es geht uns Wollen. Erst danach kommt das Können“, unterstrich Peter Bödeker.

 

„Jeder Kanal hat seine eigene Sprache“

 

Roland Schweins, Geschäftsführer der Styleranking GmbH, empfahl jedem Händler, vor allem zu beobachten, wo und wie sich ihre Kunden im Internet bewegen. Daraus könne eine Social Media Strategie für verschiedene Kanäle entstehen. Auf Facebook könne ein Händler gut die 'regionale Karte' spielen. Instagram wiederum eigne sich gut, um ästhetische Produktfotos – etwa aus dem aktuellen Sortiment – zu posten. Auch der Youtube-Kanal habe einiges zu bieten, jedoch seien hier immer Kosten und Nutzen abzuwägen. Als ’Best Practice‘-Beispiel berichtete der Schuhhändler Thomas Hüser (Emsdetten) aus seinem Erfahrungsschatz im Social Media Bereich. „Wir leisten uns den Luxus, dass ich mit diesen Dingen spielen darf“, erklärte der Händler und hob hervor: „Grips und Freude schlagen große Budgets.“ Mit Ideenreichtum und Kreativität habe man sich daran begeben, verschiedene Social Media Kanäle auszuprobieren; besonders wichtig seien Facebook, Instagram, aber auch Youtube und der eigene Blog. Zahlreiche weitere Kanäle werden genutzt, einige davon im Wesentlichen, um präsent zu sein. „Jeder Kanal hat eine eigene Sprache“, erklärte Hüser und hob hervor, dass immer auch Engpässe zu bewältigen seien: „Einer davon ist der Kopf des Chefs: Wenn ich diese Dinge nicht verstehe, dann funktioniert es nicht.“ Die Empfehlung an jeden Händlern laute, sich den Social Media Kanälen mutig und mit eigenen Ideen zu widmen. Und auch vor Fehlern nicht zurückzuschrecken: „Ihre Stammkunden verzeihen Ihnen das!“

Einen ausführlichen Bericht zum Marktgespräch lesen Sie in der kommenden Ausgabe von schuhkurier.

Uwe Seibicke von Hachmeister & Partner stellte zunächst grundsätzliche Fragen in den Raum, die jeder Händler sich stellen müsse:

* Wie kann ich beim Kunden die erste Adresse bleiben?

* Wie kann ich meine Kunden begeistern?

* Was sind die wichtigsten Sortimente für die relevantesten Kunden?

Im Mittelpunkt müsse immer das Interesse des Verbrauchers stehen. Sowohl im Internet als auch im Geschäft müsse diesem ein optimales Angebot von der Information bis zum Produkt geboten werden. „Denken Sie nicht stationär“, empfahl der Experte den Teilnehmern.

 

„Leidenschaft und voller Einsatz“

 

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion stellten die Händler Peter Bödeker (Speyer), Max Schoenberg (Saarbrücken) und Annette Welp (Lengerich) schilderten, wie sie sich dem Thema Textilien näherten. Bödeker hat in seinem neuen Geschäft in Wiesbaden eine größere Fläche für Damenmode eingerichtet – mit gutem Erfolg. Bei ShoesFifty-6 in Saarbrücken startete man mit Kleidung als Ergänzung zum Schuhsortiment bereits vor 15 Jahren. Annette Welp setzt auf die Marken Opus und Marc O’Polo. Einig waren sich die drei Händler vor allem in einem: ’Halbe Sachen‘ dürfe man nicht machen, wenn man sich mit Textilien beschäftigt. Es brauche vor allem Leidenschaft und vollen Einsatz: „Es geht uns Wollen. Erst danach kommt das Können“, unterstrich Peter Bödeker.

 

„Jeder Kanal hat seine eigene Sprache“

 

Roland Schweins, Geschäftsführer der Styleranking GmbH, empfahl jedem Händler, vor allem zu beobachten, wo und wie sich ihre Kunden im Internet bewegen. Daraus könne eine Social Media Strategie für verschiedene Kanäle entstehen. Auf Facebook könne ein Händler gut die 'regionale Karte' spielen. Instagram wiederum eigne sich gut, um ästhetische Produktfotos – etwa aus dem aktuellen Sortiment – zu posten. Auch der Youtube-Kanal habe einiges zu bieten, jedoch seien hier immer Kosten und Nutzen abzuwägen. Als ’Best Practice‘-Beispiel berichtete der Schuhhändler Thomas Hüser (Emsdetten) aus seinem Erfahrungsschatz im Social Media Bereich. „Wir leisten uns den Luxus, dass ich mit diesen Dingen spielen darf“, erklärte der Händler und hob hervor: „Grips und Freude schlagen große Budgets.“ Mit Ideenreichtum und Kreativität habe man sich daran begeben, verschiedene Social Media Kanäle auszuprobieren; besonders wichtig seien Facebook, Instagram, aber auch Youtube und der eigene Blog. Zahlreiche weitere Kanäle werden genutzt, einige davon im Wesentlichen, um präsent zu sein. „Jeder Kanal hat eine eigene Sprache“, erklärte Hüser und hob hervor, dass immer auch Engpässe zu bewältigen seien: „Einer davon ist der Kopf des Chefs: Wenn ich diese Dinge nicht verstehe, dann funktioniert es nicht.“ Die Empfehlung an jeden Händlern laute, sich den Social Media Kanälen mutig und mit eigenen Ideen zu widmen. Und auch vor Fehlern nicht zurückzuschrecken: „Ihre Stammkunden verzeihen Ihnen das!“

Einen ausführlichen Bericht zum Marktgespräch lesen Sie in der kommenden Ausgabe von schuhkurier.

Petra Salewski / 26.10.2016 - 22:23 Uhr

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