Mönchengladbach: Shoppingcenter Minto eröffnet

Startschuss für das Minto in Mönchengladbach am 26. März. (Foto: Redaktion)
Startschuss für das Minto in Mönchengladbach am 26. März. (Foto: Redaktion)
Im Zentrum der niederrheinischen Stadt Mönchengladbach öffnet am 26. März das Shoppingcenter Minto erstmals seine Pforten. 104 Geschäfte mit insgesamt 26.000 qm Verkaufsfläche sollen in der Region neue Akzente setzen. Auch Schuh- und Lederwarenhandel ist im Minto angesiedelt.
Direkt an der Mönchengladbacher Shoppingmeile Hindenburgstraße angesiedelt, soll das Center den örtlichen Einzelhandel integrieren und für mehr Frequenz im Citybereich sorgen. „Das Minto ist kein Solitär“, erklärte Ulrich Wölfer, Vorstandsmitglied des Centerbetreibers MFI, am Vorabend der Eröffnung. Man habe sich bewusst für einen ausgewogenen Mix an Einzelhändlern und internationalen Marken entschieden, erklärte Jessica Queißer, Centermanagerin des Minto.
Im Schuh- und Accessoiresbereich gehören die Grazer Leder & Schuh AG mit ihrem Konzept Humanic, außerdem Deichmann, Street und der örtliche Lederwareanbieter Jäger zum Kreis der Mieter.
Der Wuppertaler Schuhfilialist Klauser, der bereits seit ca. 30 Jahren in einer eigenen Immobilie an der Hindenburgstraße in Mönchengladbach ansässig ist, konnte seine Verkaufsfläche im Zuge der Baumaßnahmen durch eine Teilfläche aus dem Minto erweitern. Firmenchef Peter Prange zeigte sich angetan vom Standort seines Geschäfts „an der besten Stelle des Centers.“ Die Gestaltung der Klauser-Filiale wurde in Zusammenarbeit mit dem Mönchengladbacher Innenarchitekturbüro Unzen realisiert. Als Ankermieter im Minto fungieren H & M, das aus der Hindenburgstraße in Mönchengladbach in das neue Einkaufscenter umgezogen ist, sowie der Elektronikhändler Saturn, die Drogeriekette DM und die Lebensmittelhändler Aldi und Rewe. Marken wie Forever 21, Lascana und Liebeskind sind ebenfalls im Center vertreten. Insgesamt umfasst das Center eine Fläche von 41.846 qm, die auf vier Ebenen verteilt sind. Erwartet werden 9 Mio. Besucher jährlich. Die Investitionskosten umfassen laut MFI gut 210 Mio. Euro. Neun Jahre Planungsphase gingen der Eröffnung voraus. Gedacht wurde am Vorabend der offiziellen Eröffnung auch der Opfer des Flugzeugabsturzes vom vergangenen Dienstag. Mindestens drei erwartete Gäste waren bei dem Unglück ums Leben gekommen, darunter Mitarbeiter des Modelabels Desigual und ein Angestellter des Modeanbieters Mango. Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in schuhkurier Ausgabe 14, die am 2. April erscheint.  
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Petra Salewski / 25.03.2015 - 21:17 Uhr

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