Interview

CCC hat mehr erwartet

Gerald Zimmermann ist Geschäftsführer von CCC in Deutschland. (Foto: CCC)
Gerald Zimmermann ist Geschäftsführer von CCC in Deutschland. (Foto: CCC)

CCC stellt sich in Deutschland neu auf, nachdem die Expansion zuletzt nicht die gewünschten Resultate brachte. schuhkurier sprach mit Deutschland-Chef Gerald Zimmermann.

Wie bewerten Sie die Entwicklung von CCC in Deutschland?

Um es ganz offen zu sagen: Die Erwartungen an den deutschen Markt entsprachen nicht den erzielten Resultaten. Zwar haben wir einige Standorte im Portfolio, die profitabel sind – aber es gibt eben auch einige andere, die zu hinterfragen sind. Insgesamt ergibt sich derzeit eine Mischung, mit der CCC in Deutschland kein Geld verdient.

Im Jahr 2015 hat CCC den Onlinestore Eobuwie übernommen, der  in Deutschland den Ableger eschuhe.de betreibt. Dort werden auch Schuhe von Markenherstellern wie Geox, Högl oder Tamaris verkauft. Welche Verzahnung besteht zwischen CCC und eschuhe.de?

Eobuwie/eschuhe und die Retailsparte von CCC sind zwei getrennte Einheiten unter dem Dach der CCC Holding, zwischen denen es keine Schnittstelle gibt. Beide Einheiten arbeiten völlig voneinander getrennt.

Dennoch bewerben Sie in Ihren Stores den Onlineshop eschuhe...

Das ist richtig. Seit rund einem halben Jahr gibt es Aufsteller in den Schaufenstern, die auf eschuhe verweisen. Und natürlich wäre ich nicht traurig, wenn eine Kundin zuerst stationär einen Schuh von CCC kauft und dann zuhause noch ein Modell eines Markenlieferanten auf eSchuhe.de bestellt.

Im Handel sorgt diese Verknüpfung für Irritationen.

Das kann ich nachvollziehen. Aber das ist normaler Wettbewerb.


Das vollständige Interview mit Gerald Zimmermann lesen Sie in schuhkurier Ausgabe 12, die am 24. März erscheint.

Helge Neumann / 20.03.2017 - 14:22 Uhr

Helge Neumann / 20.03.2017 - 14:22 Uhr

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