Weihnachtsshopping

Deutsche geben 2017 mehr für Weihnachtsgeschenke aus

Adobe Digital Insights Holiday Retail Survey 2017 (Foto: Adobe)
Adobe Digital Insights Holiday Retail Survey 2017 (Foto: Adobe)

Geht es nach der Verbraucherumfrage ’Adobe Digital Insights Holiday Retail Survey 2017‘ aus dem Hause Adobe, so wollen deutsche Verbraucher durchschnittlich 565 Euro für Weihnachtsgeschenke ausgeben. Das sind 20% mehr als im vergangenen Jahr. Geshoppt wird dabei jedoch bevorzugt online.

Die ’Adobe Digital Insights Holiday Retail Survey 2017‘ zeigt aber nicht nur die beabsichtigten Ausgaben, sondern auch den Zeitpunkt, wann deutsche Verbraucher ihre Weihnachtsgeschenke besorgen. Demnach will jeder fünfte Deutsche (18%) alle Weihnachtsgeschenke bereits bis Ende November beisammenhaben. Die große Mehrheit (30%) startet in der zweiten November-Hälfte mit der Geschenkejagd. Nur 15% zählen sich zu den Last Minute-Shoppern, die ihren Weihnachtseinkauf auf den letzten Drücker erledigen (Frankreich und Großbritannien: 21%).

Mehr als jeder zweite Deutsche (51%) nimmt sich in diesem Jahr vor, sämtliche Weihnachtsgeschenke im Internet einzukaufen (Frankreich: 46%, Großbritannien: 53%). Knapp drei Viertel (74%) nutzen beim Weihnachtsshopping ihr Smartphone (Frankreich: 70%, Großbritannien: 71%). 42% verfügen bereits über entsprechende Apps ihrer Lieblingshändler (Frankreich: 41%, Großbritannien: 53%).

„Das deutsche E-Weihnachtsgeschäft 2017 bricht erneut alle bisherigen Umsatz-Rekorde. Insbesondere Online-Händler, die ihren Kunden begeisternde Shopping-Erlebnisse bieten, werden überproportional daran partizipieren. Denn die Qualität der gebotenen Customer Experience macht im Xmas-Shopping einmal mehr den Unterschied“, so Axel Schäfer, Senior Manager, Product & Industry Marketing EMEA bei Adobe. „Der Fokus aufs Experience Business gekoppelt mit einem weiteren Wachstum im Bereich Mobile bedeutet für Einzelhändler vor allem eines: Sie benötigen jetzt die passenden Strategien und Technologien, um ihren Kunden im Weihnachtsgeschäft relevante mobile Erlebnisse zu bieten. Profitieren werden davon am Ende beide Seiten. Und das nicht nur zu Weihnachten: Ihre erfolgreiche Ausrichtung aufs Experience Business sollten Unternehmen auch danach noch als Best Practice und wichtigen Erfolgstreiber fürs komplette Jahresgeschäft nutzen!“

Michael Frantze / 09.11.2017 - 13:26 Uhr

Michael Frantze / 09.11.2017 - 13:26 Uhr

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