Snapshot-Studie von w&co

E-Commerce: Was sind die Ziele? Wo liegen Probleme?

Während der Fashion Week 2017 in Berlin sprach der Mediendienstleister w&co mit 82 Marketing- und Vertriebsverantwortlichen über ihre E-Commerce-Aktivitäten, zugrundeliegende IT-Systeme und den Stand der Entwicklung im Omnichannel-Marketing. Nun liegen die Ergebnisse vor.

Als wichtigstes Ziel im E-Commerce gilt– abgesehen von der Umsatzsteigerung – mit 91% die Markenentwicklung. Mit deutlichem Abstand (77%) folgt die Reduzierung der Vertriebskosten. Abgeschlagen auf den hinteren Plätzen sind Ziele wie Kundenzentrierung oder die Entwicklung von echtem Omnichannel-Commerce mit dem Webshop als zentrale Plattform für alle Kommunikationskanäle.



Bei der Frage nach den Hürden in der Weiterentwicklung von E-Commerce zeigt sich: 96% der Befragten beklagen, dass fehlende bzw. unzureichende Schnittstellen zu anderen Systemen den Datenaustausch behindern, Doppel-Arbeit erfordern bzw. das E-Commerce-System fehleranfällig machen. Dahinter folgt mit 40%, dass die Webshop-Systeme veraltet sind und daher Updates und Systempflege zu aufwändig sind. Ebenfalls mit 40% zeigt sich ein grundsätzliches Problem als zentraler Hemmschuh: Basisabläufe wie Content-Erstellung, -Aufbereitung und -Steuerung für E-Commerce sind nicht agil bzw. flexibel genug, wodurch zu wenig Raum für Neues bleibt.



„Viele Markenhersteller und Online-Händler betreiben veraltete E-Commerce-Systeme, mit historisch gewachsenen Schnittstellen und Anpassungen. So wurden im Laufe der Zeit die Systeme immer komplexer – Pflege und Updates solcher Umgebungen ist kaum möglich. Dies kann heutigen Anforderungen nicht mehr genügen. Gleiches gilt für das Content-Management“, sagt Robert Schneider, Geschäftsführer von w&co. „Diese Situation belastet die Marketing- und IT-Teams mit Mehrarbeit und unnötigen Kosten, die eigentlich für Innovationen und Kundenorientierung gebraucht werden.“

In diesem Umfeld bleibt auch wenig Raum für Innovationen. Dies zeigen die Antworten darauf, was die Umfrageteilnehmer – unabhängig von Budget und Mitarbeitern – im E-Commerce als erstes verändern bzw. optimieren würden. Dabei stehen als Top-Antworten bei 81 von 82 Befragten zwei Maßnahmen an erster Stelle: Zum einen, die Inszenierung der Produkte aufwendiger und individueller zu gestalten. Zum anderen wünschen sich faktisch alle, von Routinen entlastet zu werden bzw. die Standardabläufe in Betrieb und Bewirtschaftung des Web-Shops zu automatisieren.



Mehr zur w&co Snapshot-Studie ’E-Commerce in der Modebranche 2017: Technologischer Stand und strategische Herausforderungen‘ sowie die kompletten Ergebnisse als Download finden Sie unter
www.w-co.de/fashion-studie  

/ 12.09.2017 - 11:36 Uhr

/ 12.09.2017 - 11:36 Uhr

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