Happy durch die Kälte – Tipps gegen Winterblues

Raus an die frische Luft und einmal richtig durchatmen: eine gute Medizin gegen Winterblues. (Foto: Unsplash)

Er ist wieder da: der Winterblues. Denn angesichts grauer Tage, anhaltenden Kälteepisoden und nassen Straßen, fallen vor allem Wetterfühlige häufig in ein Stimmungstief und haben im Alltag mit anhaltender Antriebslosigkeit, Müdigkeit oder Unwohlsein zu kämpfen.

Dabei ist die Ursache für die saisonale Melancholie schon lange geklärt: Denn wenn es im Herbst mit schnellen Schritten auf die Zeit der kurzen Tage und langen Nächte zugeht, fehlt unserem Körper Tageslicht. Und problematisch ist das insofern, als dass sich Licht über die Netzhaut unserer Augen direkt auf das Gehirn auswirkt und so auch auf den Hormonhaushalt. Vor allem die Produktion von Serotonin ist unmittelbar betroffen. Denn fehlt unserem Körper Licht, schüttet er zu wenig von dem sogenannten Glückshormon aus und produziert stattdessen ein Überangebot an Melatonin – häufig als ’Schlafhormon‘ bezeichnet. Es wird im Gegensatz zu Serotonin bei Dunkelheit produziert und ein Melatonin-Überschuss ist Grund dafür, dass wir uns schläfrig, unausgeglichen und gereizt fühlen.

Doch was tun, wenn die Stimmung angesichts grauer Herbstsuppe und dieses Ungleichgewichts von Serotonin und Melatonin mal wieder auf den Nullpunkt sinkt? I love shoes präsentiert fünf Tricks und Tipps gegen den Winterblues. So macht auch der Winter wieder Laune. 

 

1.) Geh raus an die frische Luft

Auch wenn du dich bei Minusgraden, Regen oder Schnee lieber im Bett verkriechen möchtest, täglich 15–30 Minuten an der frischen Luft bringen deinen Kreislauf wieder auf Trab. Denn selbst wenn sich die Landschaft draußen mal wieder in grau malt, beträgt die Lichtstärke dort immer noch 2.000 Lux. Als Vergleich: In einem künstlich beleuchteten Zimmern ist es gerade einmal 500 bis 600 Lux hell. Also: Nutze deine Mittagspause für eine kurze Flucht von der Verkaufsfläche oder dem Büro und gehe für einen kurzen Spaziergang eine Runde um den Block. 

 

2.) Bringe Tageslicht in dein Zuhause

 In der Medizin wird eine sogenannte Lichttherapie bereits erfolgreich zur Behandlung von SAD (saisonabhängige Depression, Winterdepression) eingesetzt. Verwendet werden dazu sogenannte Lichttherapiegeräte beziehungsweise Tageslichtlampen, die man inzwischen auch zu erschwinglichen Preisen für den privaten Bedarf kaufen kann. Die Lampen können  in Luxstärken zwischen 2.000 und 10.000 Lux erworben werden. Mediziner raten jedoch zu einer möglichst hohen Lichtstärke. Über Amazon findest du Tageslichtlampen mit einer Luxzahl von 10.000 Lux bereits ab 40 Euro. Um den Winterblues erfolgreich die Stirn zu bieten, solltest du dich täglich circa 30 Minuten vor das Lichttherapiegerät setzen.

3.) Konsumiere Vitamin D3 Präparate

Bei wem sich im Winter Müdigkeit und Abgeschlagenheit, Pessimismus und/oder depressiven Verstimmungen breit machen, lässt sich häufig auch ein Vitamin D Mangel diagnostizieren. Denn die Sonne gilt als die wichtigste Quelle für das Vitamin. Gebildet wird Vitamin D, indem deine Haut mit den UVB-Strahlen der Sonne in Berührung kommt. Im Winter kann dein Körper aber üblicherweise auch bei direkter Einstrahlung kein Vitamin D bilden, da das Strahlenspektrum der Sonne in den Monaten zwischen Oktober und März nicht ausreichend ist. Dies führt dazu, dass deine Vitamin D Depots nach etwa zwei Monaten bereits zur Hälfte aufgebraucht sind. Hoch dosierte Vitamin D Präparate – zum Beispiel aus dem Drogeriemarkt – eigenen sich als Nahrungsergänzungsmittel vor allem in Verbindung mit einer Lichttherapie, um deine Leistungsfähigkeit sowie dein Immunsystem zu stärken und heben zugleich deine Laune an. 

4.) Treibe Sport

Sport ist Mord – von wegen! Denn Bewegung bringt nicht nur deinen Stoffwechsel auf Touren, sondern steigert auch das psychische Wohlbefinden, da Hormone wie Endorphin, Dopamin und auch Serotonin ausgeschüttet werden. Und an alle Drückeberger: Die Ausrede des Zeitmangels gilt nicht mehr. Denn laut einer neuen Studie reichen 30 Minuten Trainingsdauer zweimal die Woche bereits aus, um spürbar glücklicher zu werden. Also rein in die Sportschuhe und losgelaufen. 

 

5.) Kaufe dir ein neues Paar Schuhe

Es ist mehr als nur ein Mythos, dass Schuhe bei Frauen Glücksgefühle auslösen. Und jede Shopaholic wird I love shoes eifrig nickend zustimmen, wenn wir behaupten, dass dein Outfit ohne ein Paar It-Treter der aktuellen Saison nicht komplett ist. Tatsächlich schwören shoppingbegeisterte Frauen weltweit bereits seit Jahren auf den therapeutischen Effekt des Einkaufens – der inzwischen auch von Wissenschaftlern der Arizona State University bestätigt worden ist. Laut den Forschern wirst du dich nach einem richtig miesen Tag besser fühlen, wenn du dich abends mit einem Einkaufsbummel ablenkst. Wenn das mal keine guten Neuigkeiten sind!

Katharina Müller / 11.01.2018 - 09:19 Uhr

Katharina Müller / 11.01.2018 - 09:19 Uhr

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