G20-Gipfel

Streit um Entschädigung für Handel in Hamburg

Der G20-Gipfel und die Begleiterscheinungen haben den Handel in Hamburg Millionen gekostet. (Foto: Pixabay)

Nach den Krawallen rund um den G20-Gipfel fordert der Handel in Hamburg zum Ausgleich zwei zusätzliche verkaufsoffene Sonntag im Dezember. Die Gewerkschaft Verdi reagiert ablehnend.

Umsätze in Höhe von rund 18 Mio. Euro gingen dem Hamburger Handel nach Angaben von City-Managerin Brigitte Engler durch die Ausschreitungen rund um den G20-Gipfels verloren. Zur Entschädigung forderte u.a. der Handelsverband Nord zwei zusätzliche verkaufsoffene Sonntage Anfang Dezember. Auch der Shopping-Center Betreiber ECE unterstützt dies: „In der gesamten Gipfelwoche hatten wir in der Europa Passage einen Frequenzrückgang von 50% und einen Umsatzrückgang von 70% im Vergleich zum Vorjahr. Das Center unterstützt die Initiative vieler City-Händler, welche von der Stadt eine Kompensation für die Umsatzausfälle in Form von zwei zusätzlichen verkaufsoffenen Sonntagen fordert“, so ein ECE-Sprecher gegenüber schuhkurier.

Die Gewerkschaft Verdi lehnt diesen Vorschlag jedoch ab. Laut Bundesverwaltungsgericht dürften Geschäfte sonntags nur im Rahmen von Veranstaltungen öffnen. „Bloß ökonomische Gründe reichen nicht aus“, so Heike Lattekamp von Verdi. Auch Vertreter der Kirchen hatten sich zurückhaltend geäußert.   

Helge Neumann / 13.07.2017 - 09:30 Uhr

Helge Neumann / 13.07.2017 - 09:30 Uhr

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