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schuhkurier

WOCHEN-RÜCKBLICK

von Petra Steinke


schuhkurier

17. Januar 2020

Persönliches Exemplar für ###USER_name###

Liebe Leserin, lieber Leser!

     

 

Eine anspruchsvolle Woche geht zu Ende.

 

 

Auf der Expo Riva Schuh trafen sich Branchenmitglieder vergangenes Wochenende zum Auftakt in die Saison. Die Stimmung war nicht so schlecht, wie man das vielleicht erwartet hatte. 2019 war ja auch nicht so schlecht wie befürchtet. Nun gilt es, nach vorne zu schauen und mit Kraft und neuen Ideen zu punkten. Neue Ideen, das ist ein gutes Stichwort, denn zu den innovativen Themen, die in Riva gezeigt und diskutiert wurden, gehört die Nachhaltigkeit. Kaum eine Kollektion, in der keine nachhaltigen Ansätze sichtbar waren. Kaum ein Hersteller, der die Thematik nicht ganz oben auf die Agenda gesetzt hat.

 

 

Mit vielen Anbietern habe ich über „echte“ nachhaltige Konzepte und die Gefahr des Greenwashing diskutiert. Darüber, dass man im Bereich Umweltschutz auch viel bewegen kann, ohne dies an die große Marketingglocke zu hängen. Und während man noch vor ein, zwei Saisons das berühmte geschredderte PET pauschal als „It-Öko-Material“ für alle möglichen Komponenten am Schuh anpries, geht es jetzt darum, mit glaubhaften Zertifikaten sicherzustellen, dass es nicht als Alibi extra hergestellt, sondern wahrhaftig aus vorhandenen Flaschen recycelt wird. Vielen Gesprächen entnehme ich, dass die Unternehmen mit großer Ernsthaftigkeit „dran“ sind, jedes in seinem speziellen Kontext und im Rahmen seiner Möglichkeiten. Es bewegt sich was.

 

 

Damit spanne ich den Bogen nach Berlin, wo die Messen Premium, Panorama und allen voran Neonyt das Thema Nachhaltigkeit ebenfalls facettenreich abbildeten, letztere Messe als Alleinstellungsmerkmal mit einem sehr klaren Konzept. In einer Panel-Diskussion während der Neonyt hat schuhkurier mit Vertretern dreier Hersteller und einem Händler diskutiert, was beim Thema Nachhaltigkeit machbar ist – und was Kunden überhaupt wollen.

 

 

Das Fazit ist eindeutig: Machbar ist viel. Aber die Kunden sind sehr kompliziert. Vieles wird in einen Topf geworfen, und oft herrscht Halbwissen vor. Nicht zuletzt wird häufig an der Kasse entschieden, das preiswerte, nicht nachhaltige Produkt vorzuziehen. Auf der anderen Seite haben wir es hier mit einem Thema zu tun, an dem wir nicht vorbeikommen. Selbst der Chef des US-amerikanischen Investment-Imperiums Blackrock, Larry Fink, hat kürzlich einen Brandbrief an die Top-Manager internationaler Firmen geschrieben. Tenor: Macht mehr für den Klimaschutz!

 

 

Als Medium werden wir die Schuhbranche auch auf diesem Weg begleiten: zeigen, was machbar ist – und was Unternehmen der Industrie tun. Sagen, wie Händler den Dialog mit ihren Kunden gestalten können. Es gibt viele Fragen – und noch mehr Antworten. Damit folgt auf eine anspruchsvolle ganz sicher eine spannende Zeit.

 

 

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende und viele gute und nachhaltige Ideen!

 

 

Herzlichst,
Ihre Petra Steinke

 
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