Naturschutz

Outdoor-Industrie contra Donald Trump

Die amerikanische Outdoor-Branche wehrt sich gegen das Vorhaben von Donald Trump, Naturschutzgebiete im US-Bundesstaat Utah drastisch zu verkleinern.

Donald Trump hat zwei Naturschutzgebiete in Utah um mehr als 5.000 Quadratkilometer verkleinert. Zu den Kritikern dieser Maßnahme gehört auch die Outdoor Industry Association (OIA), der Verband der amerikanischen Outdoor-Industrie. Laut OIA handelt es sich bei der Trump-Initiative „um den größten Angriff auf öffentliches Land in der Geschichte Amerikas“. Amy Roberts, Geschäftsführerin von OIA erklärte zudem: „Jegliche Einschränkungen der geschützten öffentlichen Flächen hätte nicht nur verheerende wirtschaftliche Auswirkungen auf die lokalen Gemeinden, sondern ist auch ein Verrat an der vor über 100 Jahren von Präsident Theodore Roosevelt begründeten Naturschutzethik.“  

Bereits im Oktober hatten sich mehr als 350 Unternehmen aus der Outdoor-Branche in einem offenen Brief an Donald Trump gegen die Pläne ausgesprochen. Zu den Unterzeichnern gehörten u.a. Adidas, Timberland, Keen, Lowa und Deuter.

Helge Neumann / 06.12.2017 - 13:57 Uhr

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