Sportbranche

Puma legt deutlich zu

Cara Delevingne präsentiert den neuen Puma-Sneaker ’Nova 2‘. (Foto: Puma)
Cara Delevingne präsentiert den neuen Puma-Sneaker ’Nova 2‘. (Foto: Puma)

Puma ist zwischen April und Juni deutlich gewachsen. Umsatz und Gewinn der deutschen Sportmarke legten deutlich zu. Die Kategorie Schuhe trug maßgeblich zum Wachstum bei.

Puma erzielte im zweiten Quartal 2019 Umsätze in Höhe von 1,23 Mrd. Euro. Das entspricht einem Plus in Höhe von 15,7%.  Sowohl Textilien als auch Schuhe zeigten ein starkes Wachstum im und verbesserten sich um 22,7% beziehungsweise um 14,5%. Das operative Ergebnis (EBIT) erhöhte sich um 39,4% auf 80,3 Mio. Euro. „Neue Schuh-Styles verkauften sich gut, Textilien waren weiterhin stark, Nachorderaufträge entwickelten sich sowohl bei Textilien als auch bei Schuhen erfreulich und unser Einzelhandelsgeschäft schnitt ebenfalls gut ab“, erklärte Puma CEO Björn Gulden.

Aufgrund der Entwicklung im ersten Halbjahr und der aktuellen Erwartung für das zweite Halbjahr, hat Puma die Prognose für das Gesamtjahr 2019 angepasst. „Wir erwarten nun eine währungsbereinigte Umsatzsteigerung von etwa 13% und ein EBIT zwischen 410 und 430 Mio. Euro“, so Björn Gulden.

Auf operativer Ebene investierte Puma in der ersten Jahreshälfte 2019 weiterhin in Vertriebskanäle, Logistiknetzwerk und Organisationsprozesse. In den ersten sechs Monaten des Jahres kamen 33 neue, von Puma betriebene Geschäfte hinzu, während zusätzlich die Partner in China rund 200 neue Puma-Stores eröffneten. Im August wird das Unternehmen einen neuen Flagshipstore an der Fifth Avenue in New York eröffnen. Zu Beginn des Jahres 2019 begann Puma außerdem mit der Errichtung des neuen Multichannel-Distributionszentrums in Geiselwind. Der Bau verläuft nach Unternehmensangaben nach Plan und das Zentrum soll wie geplant 2021 in Betrieb genommen werden. In Nordamerika hat Puma zudem die Errichtung eines neuen Distributionszentrums in der Nähe von Indianapolis bekannt gegeben, das 2020 eröffnet werden soll.

Helge Neumann / 01.08.2019 - 08:12 Uhr

Weitere Nachrichten