Sustainability

Puma setzt sich höhere Nachhaltigkeitsziele bei Materialien

Pumas Hauptquartier in Herzogenaurach (Foto: Puma)
Pumas Hauptquartier in Herzogenaurach (Foto: Puma)

Der Sportartikelhersteller Puma hat seine Ziele für den Anteil an nachhaltigeren Materialien in seinen Produkten zwei Jahre früher erreicht als bisher geplant, heißt es aus Herzogenaurach. Für 2020 will Puma 90% nachhaltigere Materialien verwenden.

„Wir sind stolz darauf, dass wir unsere Ziele für nachhaltige Materialien zwei Jahre früher als geplant erreicht haben. Es gibt noch Luft nach oben, aber zusammen mit unseren Lieferanten arbeiten wir daran den Anteil an nachhaltigeren Materialien weiter zu erhöhen,“ sagt Stefan Seidel, Head of Corporate Sustainability bei Puma.

 

Wie der Sportartikelhersteller aus Herzogenaurach berichtet, will Puma bis 2020 90% seiner Baumwolle und seines Polyesters aus nachhaltigeren Quellen beziehen. Dies sei Teil der Nachhaltigkeitsstrategie, sich nicht auf individuelle Projekte zu fokussieren, sondern einen breiten, positiven Effekt in seiner gesamten Beschaffungskette zu erzielen.

 

„Wenn man den Fokus auf Pumas gesamte Produktpalette legt, kann ein viel größerer Effekt erzielt werden und eine beachtliche Menge an natürlichen Ressourcen eingespart werden,“ fügt Stefan Seidel hinzu. 

 

Pumas Nachhaltigkeitsstrategie: acht von zehn gesetzten Nachhaltigkeitszielen erreicht

 

Ende 2018 habe Puma nach eigenen Angaben 50% seiner Baumwolle und 66% seines Polyesters für die Produktion von Textilien aus nachhaltigeren Quellen bezogen. Zu solchen Quellen zählen „bluesign“-zertifizierter Polyester, ein Industriestandard, bei dem schädliche Stoffe im Produktionsprozess vermieden werden, oder Baumwolle der Better Cotton Initiative, einer Organisation, die versucht, die umwelttechnischen, sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen des Baumwollanbaus zu verbessern.

 

Ebenfalls habe Puma 90% seines Leders sowie seines Papiers und Kartons aus nachhaltigeren Quellen bezogen – ebenfalls zwei Jahre früher als geplant. Dabei wurden Puma zufolge FSC-zertifiziertes Papier und Karton sowie Leder aus Gerbereien mit einem ’Medal Rating‘ der Leather Working Group verwendet.

Mit seinen ’10FOR20‘-Zielen will Puma eine bessere Nachhaltigkeitsperformance in Bereichen wie der Umwelt oder dem Wohl der Arbeiter in den Fabriken seiner Zulieferer anstreben. Ende 2018 konnte Puma bereits acht von zehn gesetzten Nachhaltigkeitszielen umsetzen. 

 
Michael Frantze / 23.04.2019 - 11:33 Uhr

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