Weiterer Store in Zürich geplant

Roeckl-Eck feiert Wiedereröffnung

Der Accessoires-Hersteller Roeckl hat das traditionsreiche Roeckl-Eck in der Theatinerstraße in München übernommen und nach einem Umbau wiedereröffnet.

Über 60 Jahre lang führte das Roeckl-Eck als Partner-Store Lederhandschuhe und Accessoires. Nachdem der Hersteller Anfang Oktober das Geschäft selbst übernommen hatte, wurde es in sechs Wochen umgebaut, teilt das Münchener Traditionsunternehmen mit.

In einem kreisrunden Interieur bietet Roeckl jetzt mit einem temporären Ladenbaukonzept zum Start der Wintersaison ein hochwertiges Sortiment an Handschuhen, Ledertaschen, Tüchern und Kaschmir-Accessoires.

Roeckl will sich künftig mit einem saisonunabhängigen Accessoires-Konzept noch stärker im Premiumsortiment positionieren. Der eigene Retail soll sich auf Haupt- und Grüßstädte im In- und Ausland konzentrieren. Im Zuge der Expansionsstrategie wird im ersten Quartal 2018 ein weiterer Store in Zürich eröffnet, kündigt das Unternehmen an.

Eine neue Markenstruktur soll außerdem die Möglichkeit bieten, neue und breitere Zielgruppen insbesondere im Wholesale anzusprechen. Gleichzeitig will Roeckl im Online-Handel sowie international wachsen.

Ende März 2017 hatte Roeckl Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt. Sechs Wochen nach dessen Bekanntgabe habe man den Antrag zurückgezogen. Aus eigener Kraft und mit Hilfe neuen Kapitals aus der Familie sei das Insolvenzverfahren aufgehoben worden.

Tobias Kurtz / 22.11.2017 - 12:16 Uhr

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