Schuhhändler aus Dörverden

Schuhplus launcht erste Eigenproduktion

Die Schuhplus-Chefs Georg Mahn (links) und Kay Zimmer (rechts). (Foto: Schuhplus)
Die Schuhplus-Chefs Georg Mahn (links) und Kay Zimmer (rechts). (Foto: Schuhplus)

Ab sofort bietet der Schuhhändler für Übergrößen ’Schuhplus‘ aus dem norddeutschen Dörverden eine Kollektion aus Gummistiefeln in Übergrößen für Damen an. 

Insgesamt zehn Modelle in den Größen 42 bis 45 gibt es zur Auswahl. Verschiedene Dessinierungen, von Kuhflecken über Punkte bis hin zu floralem Muster stehen bereit. „Wir sind total begeistert und richtig stolz auf unsere erste eigene Schuhproduktion! Die Gummistiefel sehen hervorragend aus. Das Warten hat sich also richtig gelohnt“, freut sich schuhplus-Chef Kay Zimmer.

Mit dem neuen Angebot reagieren die beiden Unternehmer auf entsprechende Kundennachfragen: „Unsere Kundinnen haben immer wieder nach aufregenden, modernen und frischen Gummistiefeln in Übergrößen gefragt – aber die zuverlässig bis Größe 45 zu bekommen war absolut unmöglich. Also haben wir uns aufgrund guter Kontakte dazu entschieden, diese selbst zu produzieren – und unsere Kunden sollten im Sommer vergangenen Jahres über die Entwürfe abstimmen und ehrlich sagen, was gefällt und was nicht“.
Aus dieser Idee zur Interaktion sei eine umfassende virale Promotion-Aktion geworden, erklärt Zimmer, der seit Jahren bereits die neuen Medien nutzt, um sein Übergrößen-Fachgeschäft publikumsnah zu positionieren. „Mit einer Umfrage über Facebook, Instagram und Twitter haben wir unsere Community dazu ermutigt, am Entscheidungsprozess aktiv teilzunehmen – und wir waren begeistert über die Resonanz und den enormen Mitmach-Faktor.“ Innerhalb von 24 Stunden wurden über 10.000 Personen erreicht; 500 Personen nahmen an der Abstimmung teil. Bereits am Folgetag wurde das Ergebnis ebenfalls als virales Marketingtool in Form eines Selfie-Videos auf Facebook, Google+ und YouTube veröffentlicht. „Wenn wir den Kontakt suchen, Interaktion fordern, dann haben unsere Teilnehmer auch ein Recht auf ein Ergebnis. Infolge dessen waren wir sehr positiv über die Resonanz zu den Mustermodellen überrascht – mit der Konsequenz, dass statt der geplanten vier Modelle insgesamt zehn Modelle produziert wurden“, erklärt Kay Zimmer, der das Übergrößen-Schuhfachgeschäft im Jahr 2002 gründete.

Petra Steinke / 01.02.2019 - 09:14 Uhr

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