Konferenz über Zukunftstechnologien

So war es auf der Fashiontech in Berlin

Die Fashiontech Berlin im Sommer 2018. (Foto: Fashiontech)
Die Fashiontech Berlin im Sommer 2018. (Foto: Fashiontech)

Im Rahmen der Fashion Week Berlin Anfang Juli öffnete auch die Konferenz Fashiontech ihre Pforten – zum mittlerweile achten Mal. Ein Überblick über Trends und Themen – inklusive Video.

Bereits seit 2015 kommen im Rahmen der Fashiontech Visionäre aus der ganzen Welt zusammen, um die neuesten Entwicklungen, Produkte und Lösungen an der Schnittstelle von Fashion und Technologie zu diskutieren. Schließlich hat die Digitalisierung nicht nur strukturelle Umwälzungen in der Modebranche zur Folge, sondern betrifft weitestgehend die gesamte Lifestyle-Branche – mit Auswirkungen auf alle Elemente der Wertschöpfungskette.

Wie werden Produkte in Zukunft produziert, transportiert, gelagert, präsentiert, gekauft, bezahlt und letztendlich nach Hause transportiert? Genau diese Fragestellung gehört zu den Kern-Themen der Fashiontech in Berlin.

Unter dem Motto ’Listen‘ war die Konferenz von Anita Tillmann, Gründerin und Geschäftsführerin der Premium Group und Veranstalterin der Fashiontech, Michael Stracke, Chief Business Development Officer sowie Moderator Ole Tillmann eröffnet. Die Konferenz wurde erneut von einer Ausstellung begleitet, auf der Unternehmen aus der Mode- und Technologie-Industrie ihre neuesten Entwicklungen und Innivationen präsentierten,

Zu den Keynote-Speakern gehörten unter anderem:

Karl Wehner, Managing Director Germany, Austria, Switzerland, Turkey, Eastern Europe bei Alibaba, dem multinationalen E-Commerce-Unternehmen mit Sitz in China. Alibaba gilt derzeit als neuntwertvollste Marke der Welt. Wehner verriet in seinem Vortrag, dass bei Alibaba nicht mehr zwischen E-Commerce und stationärem Handel unterschieden wird, sondern zwischen dem digitalisierten und nicht-digitalisierten Teil des Business.

Tarek Müller, Co-Founder und Managing Director bei About You. Müller sagt, dass Einkaufsentscheidungen professioneller Buyer nach wie vor eine Kombination aus Intuition und Daten seien. Ein Verständnis für letzteres sei aber unerlässlich.

Michael Kliger, Geschäftsführer des Online-Ablegers des Luxury-Fashion-Stores Theresa in München, der jährlich einen Umsatz von 245 Millionen Euro generiert und inzwischen zur Neiman Marcus Group gehört. Bei MyTheresa ist man sich nicht nur darüber im Klaren, dass direkter Zugang zu den Kundinnen wichtig ist. Sie wollen vor allem so ’glocal‘ wie möglich angesprochen werden, also so global wie möglich, aber so lokal wie nötig. Außerdem wird wieder einmal deutlich, wie wichtig Geschwindigkeit ist. Gerade die Kundin im Luxus-Segment will nicht mehr ein halbes Jahr warten — vom Catwalk bis zum Store — bis sie ein Kleidungsstück anziehen kann.

Robin Ardeshir, Vice President Europe von Plug and Play, einer Plattform, die die Innovations-Kultur von Start-ups in größere etablierte Unternehmen bringt. Er glaubt nicht daran, dass der physische Handel verschwindet und dass Technologie sich nur auf den E-Commerce ausrichten darf. Sondern, dass Digitalisierung eingesetzt werden muss, um die Erlebnisse im Laden an die digitalen Lebens- und Konsumgewohnheiten der Kunden anzupassen.

Ein Vide mit Eindrücken von der Fashiontech Berlin im Sommer 2018 finden Sie hier

 
Kristina Schulze / 25.07.2018 - 11:00 Uhr

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