Schuhhersteller aus China

Stella steigert Umsatz

Der chinesische Schuhhersteller Stella, der u. a. für Clarks, Ecco und Timberland produziert, hat den Umsatz im ersten Quartal 2019 gesteigert. Künftig soll die Produktion verstärkt aus China in andere Länder Asiens verlagert werden. 

Der Umsatz von Stella International ist in den drei Monaten bis Ende März um 6,1% auf 312 Mio. Dollar gestiegen. Im Zeitraum Januar bis März wurden insgesamt 12,7 Mio. Paar Schuhe exportiert. Der Durchschnittspreis stieg auf 24,20 Dollar.

Ein Fokus von Stella liegt in den kommenden Monaten auf der weiteren Verlagerung der Schuhfertigung aus China nach Südost-Asien. So soll etwa die Produktionskapazität in der neu gebauten Fabrik in der Nähe der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi ausgebaut werden. Zudem sollen weitere Standorte außerhalb von China in Betrieb genommen werden.

„Der globale Konsum scheint zwar robust, dennoch gibt es eine Reihe von Risiken für unsere weitere Geschäftsentwicklung“, erklärte Lawrence Chen, Chairman von Stella. „Dazu gehören in erster Linie der Handelsstreit zwischen den USA und China sowie der Brexit. Es ist daher besonders wichtig, dass wir unseren Kunden weiterhin hochwertige Produkte liefern und das Niveau unserer Schuhfabriken stabil halten.“

Helge Neumann / 30.04.2019 - 13:56 Uhr

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