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Textilindustrie: Kompetenzzentrum nimmt Arbeit auf

Das ’Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Textil vernetzt‘ hat am 1. November die Arbeit in der Geschäftsstelle in Berlin aufgenommen. Das Konsortium aus Gesamtverband Textil+Mode und den Forschungsinstituten in Aachen (ITA), Denkendorf (DITF) und Chemnitz (STFI) sowie der Hahn-Schickard-Gesellschaft in Stuttgart haben hierzu vom Bundesministerium für Wirtschaft (BMWi) den Zuschlag erhalten.

„Ziel des ’Kompetenzzentrums Textil vernetzt‘ ist es, kleine und mittlere Unternehmen über die Chancen der Digitalisierung zu informieren, zu sensibilisieren und ihnen vor allem praktische Umsetzungshilfen an die Hand zu geben“, so der Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbands, Uwe Mazura.

Sitz der Geschäftsstelle ist Berlin in den Räumen des Gesamtverband Textil+Mode. Die Geschäftsstelle wird die Koordination sowie die Kommunikation und Pressearbeit übernehmen. Vier Schaufenster an den Instituten der Projektpartner sowie ein Showroom in der Geschäftsstelle sollen den Unternehmen eine individuelle bedarfsorientierte Unterstützung bei der gezielten Umsetzung von praxistauglichen Lösungen bieten. Das Kompetenzzentrum wird vom Wirtschaftsministerium auf drei Jahre gefördert.

Die deutsche Textil- und Bekleidungsindustrie ist (einschl. Schuh- und Lederwarenindustrie) mit etwa 1.400 Unternehmen und mehr als 132.000 Beschäftigten im Inland die zweitgrößte Konsumgüterindustrie in Deutschland. Deutsche Textil- und Modeunternehmen erwirtschaften einen Jahresumsatz von rund 32 Mrd. Euro (davon 60% Textil, 40% Bekleidung). Der Gesamtverband Textil+Mode ist der Dachverband der deutschen Textil- und Modeindustrie und vertritt die Interessen der Branche in den Bereichen der Wirtschafts- und Sozial- sowie Tarif- und Bildungspolitik.

Redaktion / 01.11.2017 - 13:44 Uhr

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