Schuhhandel

Umsätze im Juli: -3,5%

Trotz schwacher Vorgabe musste der Schuhhandel im Juli ein Minus verbuchen.

Die Auswertung der Umsatzentwicklung im Juli in schuhkurier Ausgabe 32/2017 war nicht korrekt. Der Handel konnte nicht – wie fälschlicherweise berichtet – ein kleines Plus erzielen, sondern musste einen Umsatzrückgang in Höhe von 3,5% verbuchen. Wir bitten Sie, das Versehen zu entschuldigen. 

Der Juli 2017 hatte 26 Verkaufstage mit fünf Samstagen. Das war identisch zu 2016. Bereits im Vorjahr musste der Schuhhandel ein Minus in Höhe von 6,0% verzeichnen. Die Ausgangslage für ein Umsatzplus war also geschaffen. Und doch wurde das Ziel verfehlt. Im Gegenteil: Auf das klare Minus aus dem Juli 2016 wurde sogar noch ein weiterer Umsatzrückgang drauf gesetzt. Besonders deutlich fiel das Minus im Süden aus. Dagegen konnten sich die ostdeutschen Händler sogar über ein Plus freuen. 

Aufschlussreich ist in diesem Zusammenhang der Blick auf die Frequenzentwicklung. So gingen die Besucherzahlen in den deutschen Innenstädten laut dem Shopper Trak Index im vergangenen Monat um 4,8% im Vergleich zum Vorjahr zurück. Gegenüber Juni lag das Minus bei 1,4%.

Helge Neumann / 18.08.2017 - 08:57 Uhr

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