Klimaschutzgipfel

Umweltschädlichste Modeindustrie in Europa ist in Italien

Italien verursacht die meisten Emissionen. (Foto: Unsplash /Diana Parkhouse)
Italien verursacht die meisten Emissionen. (Foto: Unsplash /Diana Parkhouse)

Anlässlich des Madrider Klimagipfels, der bis zum 13. Dezember stattfindet, hat die spanische Online-Plattform modaes.es die größten Klimasünder der Modebranche benannt.

Auch wenn die Industrie den Emissionsausstoß zwischen 2008 und 2017 um 24% senken konnte, gilt die Branche als einer der größten Klimasünder. Der zweitschadstoffreichste Markt in der europäischen Modebranche ist das Vereinigte Königreich, das im Jahr 2017 Emissionen in Höhe von 1.503 Mio. Tonnen verursachte. Das Land hat es jedoch geschafft, die Ergebnisse seiner nachhaltigen Ziele zu sehen und die CO2-Emissionen in die Atmosphäre um 24,3% zu senken. Auf Platz drei des Rankings befindet sich Frankreich mit einem Ausstoß von 834,1 Mio. Tonnen Kohlendioxid. 

Neben Italien sind Spanien und Portugal die Hauptverursacher beim Emissionsausstoß. In Spanien stieß der Sektor im Jahr 2017 792,7 Mio. Tonnen CO2 in die Atmosphäre aus, während portugiesische Mode 760,8 Mio. Tonnen ausstieß. Die Modebranche in beiden Ländern hat die Umweltverschmutzung jedoch zwischen 2008 und 2017 um 20,7% bzw. 25,8% verringert.

Außerhalb Europas haben die Hauptmärkte ihre Nachhaltigkeitsziele zurückgenommen. Donald Trump hat bereits damit begonnen, die USA aus dem Pariser Abkommen herauszuholen, während China nicht plant, seine Treibhausgasemissionen zu senken.

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Laura Klesper / 03.12.2019 - 11:20 Uhr

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