Handelsstreit

US-Schuhindustrie stellt sich in Brief gegen Zoll-Pläne

In einem Brief an den US-amerikanischen Präsidenten Trump haben über 200 Schuhhersteller ihre Sorge über die bevorstehenden Import-Zölle auf chinesische Waren ausgedrückt.

In dem Brief vom 28. August bitten die Unternehmen, unter ihnen Adidas, Nike, Skechers und Bullboxer Shoes, den Präsidenten, seine Zoll-Pläne gegenüber chinesischen Importen aufzugeben. Diese sollen ab dem 1. September in Kraft treten, werden aber vermutlich bis zum 15. Dezember ausgesetzt werden, um größere Verluste im Weihnachtsgeschäft zu vermeiden. Sie begründen dies damit, dass in erster Linie die amerikanischen Bürger der Unternehmen unter den Auswirkungen der verhängten Zölle leiden würden. 

Die Footwear Distributors & Retailers of America (FDRA) schätzt, dass die Zoll-Erhöhung um 15% die US-amerikanischen Konsumenten 4 Mio. Dollar an Mehrkosten zu zahlen hätten. Im Brief an den Präsidenten bezeichnen die Schuhhersteller dies als „versteckte Steuern“.

Den gesamten Brief der über 200 Unternehmen an Donald Trumps Regierung finden Sie hier.

Laura Klesper / 30.08.2019 - 14:11 Uhr

Weitere Nachrichten