Deutsche Bundesbank

Verbraucher in Deutschland zahlen am liebsten bar

Für die Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland bleibt das Bargeld das beliebteste Zahlungsmittel. Das geht aus der aktuellen Studie der Deutschen Bundesbank zum ’Zahlungsverhalten in Deutschland 2017‘ hervor.

Wie die Studie der Deutschen Bundesbank zeigt, ist Bargeld nach wie vor das am häufigsten genutzte Zahlungsmittel. 74% der Einkäufe wurden 2017 mit Banknoten und Münzen getätigt. Das entspricht einem Rückgang um fünf Prozentpunkte gegenüber 2014. Insbesondere Kleinbetragszahlungen bis 5 Euro werden weiterhin zu 96% und Ausgaben bis 50 Euro größtenteils in bar beglichen. 

Debitkarte unter Zahlungskarten bevorzugt

Die Nutzung der Debitkarten nimmt dagegen zu. Ihr Anteil am Umsatz ist nach den Studienergebnissen der EZB gegenüber 2014 um knapp sechs Prozentpunkte auf 35% gestiegen. Bezogen auf die Anzahl der Transaktionen liegen Debitkarten nun bei 19% (plus vier Prozentpunkte gegenüber 2014). 57% der Besitzer nutzen ihre Debitkarten ein- oder mehrmals in der Woche – ein Anstieg um sechs Prozentpunkte gegenüber 2014.

Kreditkarten werden etwas häufiger als vor drei Jahren verwendet. Ihr Anteil am Umsatz stieg leicht auf unter 5%. Sie werden zumeist für größere Beträge eingesetzt.

Internetbezahlverfahren etabliert

Internetbezahlverfahren haben sich mit einem Anteil von knapp 4% am Gesamtumsatz inzwischen etabliert.

Michael Frantze / 14.02.2018 - 12:35 Uhr

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