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Verdi: Amazon-Beschäftigte streiken kurz vor Ostern

Verdi fordert von Amazon einen Tarifvertrag und Lohnerhöhungen. (Foto: Verdi)
Verdi fordert von Amazon einen Tarifvertrag und Lohnerhöhungen. (Foto: Verdi)

Verdi ruft bei Amazon zum Osterstreik auf. Demnach versucht es die Gewerkschaft an den Amazon-Standorten Rheinberg und Werne (beides NRW), Bad Hersfeld (Hessen) und Koblenz (Rheinland-Pfalz) erneut mit Streiks.

Mit dem Ziel, den Versandhandels-Riesen Amazon zu einem Tarifvertrag und Lohnerhöhungen zu bewegen, hat die Gewerkschaft Verdi die Beschäftigten in in Rheinberg und Werne (beides NRW), Bad Hersfeld (Hessen) sowie Koblenz (Rheinland-Pfalz) rund um das Ostergeschäft zum Streik aufgerufen. 

 

Verdi zufolge haben die Amazon-Beschäftigten in der Nacht von Sonntag auf Montag die Arbeit ruhen lassen. Die Streiks in Rheinberg und Werne sollen bis einschließlich Donnerstag (18. April 2019) erfolgen, in Bad Hersfeld bis einschließlich Dienstag (16. April 2019) und in Koblenz am Montag (15. April 2019). 

 

„Die Beschäftigten geben nicht auf, im Gegenteil. Sie treten auch weiterhin ein für ihr Recht auf einen Tarifvertrag, um existenzsichernde Löhne und gute Arbeitsbedingungen zwischen Gewerkschaft und Arbeitgeber verhandeln zu lassen. Sie wollen damit auch die Willkür eines Handelsunternehmens beenden, das seine Beschäftigten mit Arbeitshetze und umfassenden Kontrollen unter Druck setzt. Tarifverträge sind ein Zeichen für Respekt und Anerkennung der Arbeit. Das verlangen die Beschäftigten auch von Amazon“, sagte Stefanie Nutzenberger, Mitglied im Vorstand der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft Verdi.

 

Ferner heißt es von Verdi, dass es auch an anderen Amazon-Standorten jederzeit zu Arbeitsniederlegungen kommen kann.

 
Michael Frantze / 15.04.2019 - 11:23 Uhr

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