Brieselang

Verdi: Tarifverhandlungen mit Zalando offenbar festgefahren

Die zweite Runde der Tarifverhandlungen zwischen der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und dem Berliner Online-Modehändler Zalando wurde erneut ergebnislos abgebrochen.

Nach wie vor liegen die Forderungen von Verdi und die von Zalando „sehr weit auseinander“, informiert die Gewerkschaft Verdi. „Die Arbeitgeber bieten bisher nichts an, zudem verlangen sie Flexibilisierung und wollen auf Dauer schlechter zahlen als die Branche“, sagte Erika Ritter, Verdi-Verhandlungsführerin.

Von Seiten des Onlinehändlers Zalando werde bisher eine Standortgarantie bis Ende 2019 bei Beibehaltung des aktuellen Niveaus von Löhnen, Arbeitszeiten, Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie Zuschlägen angeboten, wobei zusätzlich eine extreme Flexibilisierung der Arbeitszeiten mithilfe eines flexiblen Arbeitszeitkontos mit +/-120 Stunden und jährlich bis zu 96 Stunden verpflichtende Mehrarbeit von Verdi gefordert wird.

Michael Frantze / 06.09.2017 - 15:25 Uhr

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