Weltweit größter Schuhhersteller setzt auf Vietnam

Vietnam rückt zunehmend ins Zentrum der globalen Schuhindustrie. (Foto: Fotolia)
Vietnam rückt zunehmend ins Zentrum der globalen Schuhindustrie. (Foto: Fotolia)

Das Unternehmen Pou Chen, das pro Jahr mehr als 300 Mio. Paar Schuhe exportiert, verlagert die Produktion zunehmend von China nach Vietnam.

Pou Chen produziert über die Tochtergesellschaft Yue Yuen unter anderem Schuhe für Nike, Converse, Puma, Timberland und Adidas. In den vergangenen Jahren ist der Anteil der Schuhproduktion in Vietnam Schritt für Schritt gestiegen. Laut einem Bericht der Nikkei Asian Review wurden in den ersten neun Monaten des Jahres 2015 42% der Schuhe in dem südostasiatischen Land hergestellt. Im Vorjahr waren es 39% und 2013 34%. Laut einem Unternehmenssprecher finde die Verlagerung vor allem aufgrund steigender Arbeitskosten in China statt. Darüber hinaus erhofft sich das Unternehmen, vom Freihandelsabkommen Trans-Pacific-Partnership (TPP) zu profitieren. Vietnam ist Teil der neuen Freihandelszone mit den USA, China nicht. Im Zuge von TPP sollen die US-Einfuhrzölle von vietnamesischen Produkten weitgehend wegfallen.  

Im vergangenen Jahr  kam es zudem in chinesischen Schuhfabriken von Yue Yuen zu ausgedehnten Streikmaßnahmen. Um diese zu beenden, zahlte das Unternehmen insgesamt 90 Mio. Dollar an die Mitarbeiter in China aus. Ende 2014 beschäftigte der Konzern mehr als 400.000 Mitarbeiter. In den ersten neun Monaten 2015 erzielte Yue Yuen einen Umsatz in Höhe von 6,3 Mrd. Dollar (+5,8%). Der Nettogewinn lag bei 285 Mio. Dollar (+36,6%).  

Zudem wird Yue Yuen bis Ende des Jahres in Myanmar die größte Schuhfabrik des Landes eröffnet. Das Werk wird eine Produktionskapazität von zunächst 300.000 Paar pro Monat haben. Diese soll bis 2019 auf 800.000 Paar pro Monat gesteigert werden.    

Pou Chen produziert über die Tochtergesellschaft Yue Yuen unter anderem Schuhe für Nike, Converse, Puma, Timberland und Adidas. In den vergangenen Jahren ist der Anteil der Schuhproduktion in Vietnam Schritt für Schritt gestiegen. Laut einem Bericht der Nikkei Asian Review wurden in den ersten neun Monaten des Jahres 2015 42% der Schuhe in dem südostasiatischen Land hergestellt. Im Vorjahr waren es 39% und 2013 34%. Laut einem Unternehmenssprecher finde die Verlagerung vor allem aufgrund steigender Arbeitskosten in China statt. Darüber hinaus erhofft sich das Unternehmen, vom Freihandelsabkommen Trans-Pacific-Partnership (TPP) zu profitieren. Vietnam ist Teil der neuen Freihandelszone mit den USA, China nicht. Im Zuge von TPP sollen die US-Einfuhrzölle von vietnamesischen Produkten weitgehend wegfallen.  

Im vergangenen Jahr  kam es zudem in chinesischen Schuhfabriken von Yue Yuen zu ausgedehnten Streikmaßnahmen. Um diese zu beenden, zahlte das Unternehmen insgesamt 90 Mio. Dollar an die Mitarbeiter in China aus. Ende 2014 beschäftigte der Konzern mehr als 400.000 Mitarbeiter. In den ersten neun Monaten 2015 erzielte Yue Yuen einen Umsatz in Höhe von 6,3 Mrd. Dollar (+5,8%). Der Nettogewinn lag bei 285 Mio. Dollar (+36,6%).  

Zudem wird Yue Yuen bis Ende des Jahres in Myanmar die größte Schuhfabrik des Landes eröffnet. Das Werk wird eine Produktionskapazität von zunächst 300.000 Paar pro Monat haben. Diese soll bis 2019 auf 800.000 Paar pro Monat gesteigert werden.    

Helge Neumann / 25.11.2015 - 09:45 Uhr

Weitere Nachrichten