QVC Zukunftsstudie Handel 2036

Wie einkaufen in 20 Jahren funktionieren könnte

"Wie kauft Deutschland übermorgen ein?": In der QVC Zukunftsstudie Handel 2036 wagen zehn Experten aus Handel, IT und Wissenschaft einen Ausblick auf die Shopping-Welt in 20 Jahren.

Die Zukunftsstudie des Handelsunternehmens QVC stellt fest, dass sich die Produkte in den kommenden 20 Jahren verändern werden. Und zwar in der Hinsicht, dass die Produkte genau auf die Wünsche und Bedürfnisse der Konsumenten zugeschnitten werden. 81% der deutschen Frauen geben an, es sei (sehr) wichtig, dass ein Produkt genau ihren Vorstellungen entspreche, unter den befragten Männern stimmten 68% zu. Jeder dritte Deutsche kann sich sehr gut vorstellen, dass es „Produkte gibt, die direkt im Laden speziell für mich produziert werden“. Und 28% halten es für möglich, Produkte gleich mit dem 3D-Drucker zu Hause auszudrucken.

Im Jahr 2036 wird die Arbeit vermutlich noch stärker mit der Freizeit verschmelzen. Zeit wird daher zum knappen Gut. Beim alltäglichen Einkauf will man sie sparen. Über alle Generation hinweg ist für 70% der Deutschen ein „schneller, unkomplizierter Ablauf“ beim Einkauf bereits heute (sehr) wichtig. Dass in Zukunft Geräte selbst Nachschub bestellen und man Dinge des alltäglichen Bedarfs nicht mehr selbst organisieren muss, erscheint vielen als gute Alternative: Jeder Dritte kann sich (sehr) gut vorstellen, automatische Bestellungen zu nutzen, wenn ein Produkt zu Hause ausgeht. Und für 41% der Deutschen ist es keine Zukunftsmusik, künftig im Alltag nebenher zu shoppen, „zum Beispiel beim Blick in den Schrank per Sprachkommando“.

 

Wer Daten und Taten spendet, kauft günstiger ein

 

Um neben Zeit auch noch Geld zu sparen, sind viele Deutsche zu einer Gegenleistung bereit. Zum Beispiel in Form von persönlichen Informationen: Mehr als jeder Dritte zeigt sich gewillt, „für billigere Angebote Daten herzugeben“. Auch klassische Aufgaben des Handels selbst zu übernehmen, schreckt viele nicht mehr ab. Für 59% der Deutschen ist klar: „In Zukunft kaufe ich billiger, wenn ich ‚mithelfe‘, zum Beispiel an der Self-Scanning-Kasse.“

Weitere Ergebnisse unter: www.QVC-Zukunftsstudie.de

Tobias Kurtz / 10.07.2017 - 11:52 Uhr

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