Verwechslungsgefahr

Zalando droht Mylandoo mit Klage

Zalando droht der Schweizer Auktionsplattform Mylandoo. Nach Ansicht des Berliner E-Commerce-Händlers sei der Markenname dem von Zalando zu ähnlich, berichtet die Aargauer Zeitung.

Laut dem Artikel ging bei der Onlineplattform Mylandoo ein Schreiben der Zürcher Anwaltskanzlei Weinmann Zimmerli ein, aus dem hervor gehen soll, das der Firmenbesitzer von Mylandoo,  Fatih Oruc, bis zum 16. Oktober den Namen seines Unternehmens ändern und seine Marken ’My Landoo‘ und ’Mylandoo‘ sowie die Internetadresse mylandoo.ch löschen soll. Darüber hinaus werde der Mylandoo-Betreiber dazu aufgefordert, diese Bezeichnungen künftig nicht mehr zu nutzen.

Als Begründung führt der Berliner Online-Modehändler Zalando an, dass die  Namen ’Mylandoo‘ und ’Zalando‘ phonetisch und visuell praktisch identisch seien und Fatih Oruc mit seiner Auktionsplattform im gleichen Gebiet wie der Onlinehändler aktiv sei.

Aus Sicht von Fatih Oruc bestehe eine Verwechslungsgefahr nicht, daher habe er den Anwälten von Zalando mitgeteilt, dass er weder die Firma umbenennen noch die Website löschen werde. Eine Antwort habe Oruc, wie die Aargauer Zeitung schreibt, noch nicht erhalten.

Michael Frantze / 25.09.2017 - 08:40 Uhr

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