„Der Handel braucht ihre Unterstützung!“ stand in der Betreff-Zeile der Mails, die Händlerinnen und Händler von ANWR, Garant, Rexor, Sport 2000 und Goldkrone an die jeweiligen Wahlkreis-Abgeordneten nach Berlin schickten.
Ein erster und direkter Austausch zwischen Handel und Politik sei bereits erfolgt, weitere Gespräche vereinbart, so die ANWR. „Mit der ersten Resonanz sind wir zufrieden“, bewertet der Vorstandssprecher der ANWR Group, Frank Schuffelen, die Aktion. Aus den Büros der Abgeordneten seien nicht nur Antwort-Mails gekommen, viele hätten sich spontan per Telefon gemeldet, seien zu vereinbarten Terminen in die Geschäfte gekommen oder hätten Videokonferenzen mit den Unternehmerinnen und Unternehmern geplant. „Kurzfristig sollen die Bundestagsabgeordneten die existenzbedrohende Lage des stationären Handels in die Entscheidung zur Anpassung des Infektionsschutzgesetzes einbeziehen. Langfristig ist es wichtig, an diesem Kontakt anzuknüpfen und mit den Abgeordneten im Gespräch zu bleiben. Nur in einer konzertierten Aktion können wir etwas erreichen und dem selbständigen Händel in der Öffentlichkeit und Politik ein Gesicht geben.“ Dabei gehe es nicht nur um die spezifischen Probleme des Handels gerade in Zeiten von Corona, auch die Innenstädte und Gemeinden könnten von dem Dialog profitieren.
Durch die Aktion habe man fast alle Wahlkreisabgeordneten in Deutschland individuell erreichen können. Dem Bundestag müssten jetzt die Sorgen des stationären Schuhhandel in den Regionen bekannt geworden sein, so die ANWR Gruppe.