Wie das Statistische Bundesamt bekannt gab, lag die Inflationsrate im Gesamtjahr 2024 bei einem Plus von 2,2%. Damit liegt sie deutlich niedriger als in den Vorjahren: Im Jahresdurchschnitt lag die Teuerung der Verbraucherpreise im Jahr 2023 bei +5,9%, im Jahr 2022 bei +6,9% und im Jahr 2021 bei +3,1%. Davor wurde die 2%-Grenze nur selten überschritten – zuletzt im Jahr 2011 mit +2,2%.
AnzeigeoptionenBesonders stark gestiegen sind die Preise für Dienstleistungen. Hier fand einer Teuerung um +3,8% statt. Bereits 2023 erhöhten sich hier die Preise mit +4,4% deutlich. Die Inflationsrate im Bereich der Waren fiel dagegen eher gemäßigt aus: Um 1,0% erhöhten sich hier die Preise, Nahrungsmittel um +1,4%. Die Teuerung fiel bei den Verbrauchsgütern mit +0,9% sogar noch niedriger aus. Betrachtet man Bekleidung und Schuhe isoliert, stieg hier die Inflationsrate im Jahresdurchschnitt um 3,0% an. Im Energiesektor konnte ebenfalls eine Beruhigung der Inflationsrate festgestellt werden: Hier stiegen die Preise um 3,2 im Jahresdurchschnitt um 3,2%. Im Jahr 2023 lag der Anstieg bei +5,3%, im Jahr 2022 sogar bei 29,7%.