Mit Blick auf einzelne Märkte werden unterschiedliche Entwicklungen deutlich. In Deutschland verzeichnete der Sulinger Hersteller ein Paarzahl-Plus von 1,1%, einhergehend mit einem um 1,4% gestiegenen Durchschnittspreis. Auf den internationalen Märkten stieg die Paarzahl um 1,3%; die Durchschnittspreise nahmen um 2,6% zu.
In Österreich und der Schweiz stiegen ebenfalls die Paarzahlen um 2,5% bzw. 2,3%; die Durchschnittspreise sanken jedoch in beiden Märkten (Österreich -2,6%, Schweiz -2,0%). Der Exportanteil von Lloyd liegt nach Unternehmensangaben bei 29%. Bei der Nachsortierung fuhr der Hersteller in der Orderrunde H/W 2013/14 ein Rekordergebnis ein: Diese lag um 7,0% über Vorjahr.
Rückblickend auf die Orderrunde H/W 2013/14 sieht Lloyd-Geschäftsführer eine “verhaltene Entwicklung”, die auf der problematischen Situation auf Handelsseite basiert. “Es ist schwieriger geworden; der Handel hat zu Beginn des Jahres sehr gelitten.” Als richtig betrachtet Schaller vor diesem Hintergrund die Folge, dass Händler verstärkt auf das Nachordergeschäft setzten.
Herausfordernd dürften nach Einschätzung Schallers die kommenden Monate sein. So sei es anspruchsvoll, die Vorgaben zu erreichen – allerdings ist man in Sulingen optimistisch, dies zu schaffen. Schub verspricht man sich von diversen Werbeaktivitäten rund um das 125-jährige Jubiläum, insbesondere auch im wichtigen Verkaufsmonat Oktober. Dann nämlich will Lloyd mit einer bundesweiten Schaufensteraktion “1.000 Fenster für Lloyd” Zeichen setzen.
Unterstützung erhofft man sich dabei auch von Petrus: Wettermäßig soll der Oktober nach de Wunsch Schallers so wie der Mai werden – dann stehe einer positiven Entwicklung nichts entgegen.