„Im 4. Quartal haben wir Fortschritte bei der Umsetzung unseres Transformationsprogramms Reinvent gemacht“, erklärt Bracken Darrell, der seit nun 10 Monaten Präsident und CEO der VF Gruppe ist. Seit seiner Ernennung zur Position verfolgt das Unternehmen strickte Umstrukturierungsmaßnahmen, die sich in der Folge auch auf die Umsatzentwicklungen des Fiskaljahres 2024 auswirken. So konnte die VF Corporationen in dem Jahr 10,5 Mrd. US-Dollar umsetzen, was einen Rückgang um 10% (11% in konstanter Währung) bedeutet. Die Bruttomarge sank auf 52,0% (bereinigt 52,1%), die operative Marge auf -0,3% (bereinigt 5,6%). Insgesamt konnten Bruttokosteneinsparungen in Höhe von 80 Mio. US-Dollar und damit verbundene Kosten konnten um 105 Mio. US-Dollar reduziert werden.
Im Zuge des Transformationsprogramms Reinvent sollen auch die Marken des Unternehmens auf den Prüfstand gestellt werden. Welche Marken genau einer Prüfung unterzogen werden, verrät Darrell nicht. Laut des Finanzberichts lagen Vans und Timberland zuletzt jedoch vor allem in der Americas-Region bei einem Umsatzminus von rund 32%. In Europa lag Timberland bei +4%, Vans jedoch bei -13%. Auch die beiden anderen Hauptmarken The North Face und Dickies verblieben in EMEA bei einem Minus im mittleren einstelligen Bereich.