„Die Welt befindet sich in einem großen gesellschaftlichen Umbruch. Entwicklungen wie der Klimawandel, Globalisierung und die Spaltung der Gesellschaften haben eine Tragweite gewonnen, die weltweit Diskussionen auslösen“, sagte Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München. „Lösungen müssen gefunden werden, bevor es zu spät ist.“ Die Sportartikelbranche sie sich ihrer Verantwortung bewusst und setze mehr denn je auf nachhaltig produzierte Produkte, auf Kreislaufwirtschaft, die den gesamten Lebenszyklus eines Produkts betrachtet: Von einer Jacke aus gesammeltem Plastik aus den Weltmeeren bis hin zum veganen Laufschuh reichten die Produktideen, teilte die Messe München mit. Konsumenten setzten heute allerdings nicht nur auf nachhaltige Produkte, sie erwarten von Unternehmen zunehmend eine sinnstiftende Haltung. „Plattformen wie die ISPO Munich spielen eine wichtige Rolle, um Initiativen und Partnerschaften auf den Weg zu bringen und das Bewusstsein für einen nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen unseres Planeten zu schärfen“, so Mark Held, Präsident der European Outdoor Group (EOG).
Die ISPO Munich in Zahlen
Rund 80.000 Fachbesucher aus 120 Ländern kamen nach Angaben der Veranstalter nach München (2019: 80.200). Die besucherstärksten Länder waren (in dieser Reihenfolge) Deutschland, Italien, Österreich, Frankreich, die Schweiz, Großbritannien sowie die Russische Föderation. Der Anteil der internationalen Besucher stieg auf 70% (2019: 69%). Zuwachs kam aus Frankreich und Übersee, darunter Japan, Südkorea und Neuseeland. An der Messe nahmen 2.850 Aussteller teil (2019: 2.926).
Die nächste ISPO Munich findet von 28. bis 31. Januar 2021 in München statt.