„Die vergangenen Saisons waren nicht gut. Die Rahmenbedingungen für den Handel sind schwierig“, so Michael Kleine, Geschäftsführer von Camel Active. Der Markt stagniere, daher stehe man in einem Verdrängungswettbewerb mit anderen Lieferanten, so Kleine. Ziel von Camel Active sei es, in der kommenden H/W-Saison mindestens die Menge des Vorjahres zu halten. „Händler, die ihre Vororder stabil halten, bekommen daher von uns 60 Tage Valuta“, erklärte Michael Kleine. Diejenigen Partner im Handel, die ihre Aufträge steigern, erhalten zusätzlich einen Rabatt in Höhe von 5% auf die Steigerungsmenge. „Mit diesen Maßnahmen wollen wir den Handel für sein Engagement belohnen“, so Kleine. „Wir haben eine starke neue Kollektion. Die Anreize sind Teil eines umfangreichen Servicepakets.“ In der Erstorder für Frühjahr/Sommer 2017 habe Camel Active ein Plus erzielen können, dies gelte es auch in der Herbst/Winter-Saison zu erreichen.
Sales Terminals als zusätzliches Serviceangebot
In der Pilotphase befindet sich bei Camel Active aktuell eine Lösung für eine ’verlängerte Ladentheke‘. Drei Unternehmen setzen das so genannte Sales Terminal an neun Standorten ein. „Wir haben viele wertvolle Erfahrungen sammeln können", berichtete Marc Martin, Leiter des Bereichs Marketing & Retail der Gabor Footwear GmbH. Zum Saisonwechsel werde am 1. Februar ein neues Update erfolgen. „Damit verfügen wir über ein System, das zu 99,9% funktioniert“, so Martin. Noch bis Ende des Jahres soll die Pilotphase laufen, anschließend sei der Roll-out geplant. „Über den Sales Terminal kann der Händler Zusatzverkäufe generieren und seinen Kunden ein erweitertes Angebot bieten", fasste Marc Martin die Vorteile der ’verlängerten Ladentheke‘ zusammen. Entscheidend für den Erfolg des Systems sei letzlich, wie sehr sich der Handel für neue digitale Strategien öffnen werde.