Im vergangenen Geschäftsjahr fiel das Ergebnis von Clarks laut einem Bericht von Shoes Intelligence auf 59,5 Mio. Euro. Im Vorjahreszeitraum lag das operative Ergebnis noch bei 145 Mio. Euro. Der Umsatz des Schuhherstellers stieg gleichzeitig um 2,6% auf 1,94 Mrd. Euro. Die Zahl der verkauften Schuhe ging von 51,4 Mio. auf 50,3 Mio. zurück. Laut dem Jahresbericht von Clarks habe man eine positive Entwicklung auf dem Heimatmarkt Großbritannien verzeichnen können. Dagegen sei das Geschäft im übrigen Europa und Amerika „herausfordernd“ verlaufen. Ein zentraler Störfaktor in der Geschäftsentwicklung sei das neue Logistikzentrum von Clarks in den USA gewesen. Aufgrund operativer Probleme sei der Lagerbestand hier im Laufe des zweiten Halbjahres aufgelaufen, ohne dass entsprechende Auslieferungen vorgenommen werden konnten.
Neuer CEO wird gesucht
Clarks ist weiterhin auf der Suche nach einem Nachfolger von Ex-CEO Melissa Potter, die das Unternehmen im vergangenen September verlassen musste. Darüber hinaus wurde die Organisationsstruktur von Clarks in den vergangenen Monaten verändert, um Doppelbesetzungen zu vermeiden. So wurde das operative Geschäft nach Kanälen und nicht mehr nach Geschlecht und Region segmentiert. Entsprechend wurden Einheiten für die Kanäle Retail, Wholesale, Factory Outlets und E-Commerce. Zudem soll UK künftig in die Region Europa integriert werden.