Das GfK Konsumklima für die EU 28 stieg um 5,6 Punkte auf 17,9 Zähler im Dezember. Das ist der höchste Wert seit Januar 2008. Die Einzelindikatoren Konjunktur- und Einkommenserwartung sowie die Anschaffungsneigung entwickelten sich nicht einheitlich. Die europaweit beherrschenden Themen im vierten Quartal waren der Krieg in Syrien und der Terror in Europa, die Präsidentschaftswahl in den USA Ende November sowie das weitere Erstarken nationalistischer Parteien und Tendenzen in fast allen europäischen Ländern.
Ganz offensichtlich haben sich die Verbraucher jedoch nicht von der negativen Nachrichtenlage anstecken lassen. Es scheint, dass die europäische Bevölkerung zunehmend genau selektiert, welche Themen tatsächlich Einfluss auf ihr tägliches Leben haben. Insofern konnten sich die einzelnen Indikatoren Konjunktur- und Einkommenserwartung sowie die Anschaffungsneigung weitgehend unbeeindruckt vom Krieg in Syrien, der Entwicklung in der Türkei, den Präsidentschaftswahlen in den USA sowie dem weiter bestehenden Terror in Europa entwickeln. Relevant war vielmehr die Entwicklung wirtschaftlicher Daten in den einzelnen Ländern. So stieg das GfK Konsumklima für die EU 28 seit September um 5,6 Punkte auf 17,9 Zähler im Dezember.