Mit dem Besuch der Micam in Mailand als Auftakt kündigt Floris van Bommel die Internationalisierung des Vertriebs als neue fünfte Wachstumssäule an. Nachdem in den letzten 15 Jahren die Kernmärkte Niederlande, Deutschland, Österreich und Schweiz aufgebaut und verfestigt werden konnten, möchte das Unternehmen nun auch international weiterwachsen. „Als meine Brüder und ich das Unternehmen vor mehr als 15 Jahren übernommen haben, haben wir die Vertriebsstrategie komplett verändert“, erzählt Pepijn van Bommel, Commercial Director der Schoenfabriek van Bommel. Bis dato wurde unsere klassische Kollektion van Bommel über Jahrzehnte weltweit verkauft und war u. a. auch in den USA und Japan zu finden. Wir haben das radikal verändert, weil die Zugkraft der klassischen Kollektion nachgelassen hatte. Wir haben unseren Schwerpunkt auf die Designerlinie Floris van Bommel gelegt und die Vertriebsstrategie radikal konzentriert. Unser Ziel bestand darin, zunächst eine stabile Positionierung auf den für uns wichtigen Kernmärkten zu erreichen.“ Nun sei dieser Schritt gelungen, sodass sich das Unternehmen erneut international öffnen und neu aufstellen könne.
Das Unternehmen blickte zuletzt auf einen Jahresumsatz von etwa 60. Mio. Euro im Jahr 2024 zurück. „Durch unser Onlinebusiness konnten wir die Schwankungen auf den Märkten durch Covid hindurch und im Zuge der Schließungen vieler Händler sehr gut ausgleichen. Wir konnten trotz dieser Widrigkeiten kontinuierlich weiterwachsen und unsere Strukturen für die stetige Expansion stabil ausbauen“, so Pepijn van Bommel.
Als Auftakt der neuen Internationalisierungsstrategie besuchte das Vertriebsteam zuletzt die Micam in Mailand. „Unsere Zeit dort war erfrischend“, sagt Pepijn van Bommel weiter. „Gute Stimmung, Fashion und Internationalität: Wir können den Recaps der internationalen Fachpresse nur zustimmen. Nach dem Aus für die Messen in Berlin hatten wir seit sehr langer Zeit wieder das Gefühl von der Teilnahme an einer richtigen Messe.“